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WAZ: Ärzte und andere Gaukler

Archivmeldung vom 20.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

"Der Arbeiter des Jahres 2000", ätzte schon vor drei Jahrzehnten ein weitblickender Liedermacher, "wird wieder ein Nomade sein." Aber der Globus ist längst global so sehr globalisiert, dass auch schon ganz andere Berufsstände aus- und abwandern: Selbst Ärzte, die heute noch an unseren Kliniken streiken, stehen morgen schon auf dem Sprung nach England oder Schweden.

Das war allerdings früher auch schon mal so. Daran erinnern zu Pfingsten wieder die "Eisenbart-Festspiele" in Hannoversch-Münden, die vor dem Rathaus mit großem Schauspiel an den herumziehenden Doktor Eisenbart (1663-1727) erinnern.

Und wenn die Sparwelle erst einmal so richtig über den deutschen Theatern zusammenschlägt, werden sich Schauspieler und Ärzte wie früher zum "fahrenden Volk" zusammenschließen, ebenso einträchtig wie einträglich. Doktor Eisenbart war ohnehin berühmt dafür, dass er seine Patienten unter freiem Himmel und in Gesellschaft von Artisten, Zauberern und Clowns kurierte. Zeitgenossen sollen sogar uneins darüber gewesen sein, wer unter ihnen der größte Gaukler war. 

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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