Infotakt: Das Märchen von der Pressefreiheit
Der folgende Kommentar wurde von "Infotakt" geschrieben: "Das Märchen von der Pressefreiheit. Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai 2025. Mit dem Internationalen Tag der Pressefreiheit wird seit 1994 jährlich am 3. Mai auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung aufmerksam gemacht. Wie weit es jedoch um die Presse und Meinungsfreiheit in einem Land bestellt ist, kann nur der beurteilen, der eine andere Meinung vertritt. Politik und Leitmedien kritisieren an diesem Tag mit Vorliebe die Situation der Pressefreiheit in anderen Ländern. Von der Zensur im eigenen Land wird konsequent abgelenkt. Ursula von der Leyen zum Beispiel vertuscht ihren Wunsch nach Zensur mit diesen Worten."
Infotakt weiter: "Die Hauptsorge für die nächsten zwei Jahre sind nicht Konflikte oder das Klima, sondern Desinformation und Fehlinformationen. Dr. Udo Ulfkotte, Autor und ehemaliger Redakteur der FAZ, machte als betroffener Journalist der Presse massive Vorwürfe. In der nachfolgenden KlarTV-Sendung zeigte er auf, wie unfrei die Presse weltweit wirklich ist.
Wussten Sie, dass mittlerweile nur noch etwa drei globale Agenturen auszumachen sind, durch die nahezu die ganze Welt mit Nachrichten gefüttert wird? Kontrolliert und nicht selten verfasst werden diese weltweiten Nachrichten gemäß Augenzeugenberichten von Udo Ulf Kotte und vielen anderen durch hohe Militärs, Geheimdienste und so weiter.
Nun, ich bin seit etwa 25 Jahren Journalist und ich wurde dazu erzogen, zu lügen, zu betrügen und der Öffentlichkeit nicht die Wahrheit zu sagen. Aber wenn ich jetzt, in den letzten Monaten sehe, wie die deutschen und amerikanischen Medien versuchen, den Menschen in Europa den Krieg zu bringen, den Krieg nach Russland zu bringen, dann ist das ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Und ich werde aufstehen und sagen, es ist nicht richtig, was ich in der Vergangenheit getan habe, um Menschen zu manipulieren, um Propaganda gegen Russland zu machen. Und es ist nicht richtig, was meine Kollegen tun und in der Vergangenheit getan haben, weil sie bestochen werden, um die Menschen zu verraten, nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Der Grund, warum ich dieses Buch geschrieben habe, war, dass ich große Angst vor einem neuen Krieg in Europa habe und ich möchte nicht, dass diese Situation wieder eintritt, denn der Krieg kommt nie von selbst. Es gibt immer Menschen, die dahinter stehen und den Krieg vorantreiben. Und das sind nicht nur Politiker, das sind auch Journalisten. Und ich habe gerade in diesem Buch darüber geschrieben, wie wir in der Vergangenheit unsere Leser betrogen haben, nur um den Krieg zu forcieren, weil ich das nicht mehr will, denn ich habe diese Propaganda satt.
Wir leben in einer Bananenrepublik und nicht in einem demokratischen Land, wo wir Pressefreiheit haben, wo wir Menschenrechte haben. Wenn Sie die deutschen Medien sehen, vor allem meine Kollegen, die Tag für Tag gegen die Russen schreiben, die in transatlantischen Organisationen sind und die von den Vereinigten Staaten unterstützt werden, dies zu tun. Nun, Leute wie ich, ich wurde Ehrenbürger des Staates Oklahoma in den Vereinigten Staaten. Aber warum? Nur weil ich pro-amerikanisch schreibe. Ich habe pro-amerikanisch geschrieben. Ich wurde von der Central Intelligence Agency, von der CIA unterstützt. Und warum? Weil ich pro-amerikanisch sein sollte. Ich habe die Nase voll davon. Ich mache das nicht mehr mit.
Und so habe ich ein Buch geschrieben, nicht um Geld zu verdienen. Nein, es wird mir eine Menge Ärger einbringen. Nur um den Leuten in diesem Land, in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt einen Einblick zu geben, was hinter den verschlossenen Türen vor sich geht.
Wer darum die scheinbar vielfältigen Berichterstattungen aufmerksam miteinander vergleicht, muss zu dem Ergebnis kommen. Sie stammen immer und überall aus ein und denselben Grundaussagen. Die ständig hochgejubelte Vielfalt liegt lediglich in den unterschiedlichen Zubereitungsweisen und geschickten Umformulierungen der Journalisten in aller Welt. Die zuvor genannten drei globalen Agenturen aber sind folgende.
Erstens die amerikanische Associated Press, AP, mit weltweit über 4000 Mitarbeitern. Die AP gehört US-Medienunternehmen und hat ihre Hauptredaktion in New York. AP-Nachrichten werden von rund 12.000 Medien genutzt und erreichen dadurch täglich mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Zweitens die quasi staatliche französische Agence France-Presse, AFP, mit Sitz in Paris und ebenfalls rund 4000 Mitarbeitern.
Die AFP versendet pro Tag über 3000 Meldungen und 2500 Fotos an Medien in aller Welt. Drittens die britische Reuters in London, die privatwirtschaftlich organisiert ist und etwas über 3000 Mitarbeiter beschäftigt.
Nun wird sich der Durchschnitt Schweizer oder Deutsche sagen, das hat ja mit unserer Presse nichts zu tun. Diese Agenturen haben ja ihren Sitz in Amerika, Frankreich und Großbritannien. Wir haben doch eine vielfältige Presse durch unsere Pressefreiheit. Doch genau darin liegt der größte Irrtum. Wer die Medienberichterstattungen aufmerksam miteinander vergleicht, wird feststellen, dass nahezu sämtliche Medien, auch in der Schweiz und Europa, ein und dieselben Berichte abändern und veredeln, die von genau diesen drei zuvor genannten Agenturen ausgehen.
Dr. Udo Ulfkotte attestierte bereits 2017, wie schlimm es um die Pressefreiheit in Deutschland bestellt ist. Weil die Presse nicht frei berichtet, muss nun das Volk diese Aufgabe übernehmen. Nur die freie Verbreitung verschwiegener Fakten beendet Manipulation, Lügen und Krieg. Darum seien auch sie Teil der wirklich freien Presse und verbreiten diese Sendung, wo sie nur können."
Quelle: Kla.TV von Infotakt