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Ein halber Kampf, aber ein ganzer Raubzug

Archivmeldung vom 22.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Dagmar Henn schrieb den nachfolgenden Kommentar: "Deutschland, so die allgemein verbreitete Ansicht, habe sich ja bisher ganz gut geschlagen bei der Bekämpfung der Pandemie. Man könne wieder Lockerungen wagen, und die ganze Welt blicke neiderfüllt auf diese Erfolge. Dabei ist die deutsche Strategie höchst unvollkommen. Denn ein Lockdown ist eigentlich nur ein Zeitgewinn, auf den Maßnahmen folgen müssten, die nicht nur die Ausbreitung des Virus verringern, sondern ihn tatsächlich verbannen."

Henn weiter: "Das hätte bedeutet, die Zeit des Lockdown zu nutzen, um dann durch massive Tests die vorhandenen Cluster zu identifizieren und dann auszutreten. Massive Tests? Die günstigste Meldung spricht von der Möglichkeit von 800 000 Tests pro Woche. Da würde es immerhin noch hundert Wochen oder zwei Jahre brauchen, um einmal die Bevölkerung durchgetestet zu haben; wenn man die Tatsache ignoriert, dass an besonders sensiblen Punkten, Krankenhäusern und Pflegeheimen etwa, immer wieder erneut getestet werden muss.

Ginge das denn überhaupt? Würde diese Frage in der politischen Landschaft von irgendjemand aufgegriffen (was leider nicht der Fall ist), dann lautete die Antwort vermutlich, so schnell so viele Tests bereitzustellen sei leider nicht möglich.

So wie es zwar möglich war, eine Pflicht zum Gebrauch eines Mundschutzes einzuführen, aber nicht, entsprechende Mengen für alle zu einem für eine Industriegesellschaft realistischen Preis (also jenem, der vor der Pandemie üblich war) zur Verfügung zu stellen. Ja, es gab Versuche, die vorhandene Industrie zur Produktion zu bewegen. Und wie sah das aus?....[weiterlesen]


Quelle: KenFM von Dagmar Henn

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