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Thüringische Landeszeitung: Turmbau zu Babel

Archivmeldung vom 18.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser

Geht es Ihnen auch so: Ich kann diese Bilder aus Limburg mit der bischöflichen Prachtresidenz nicht mehr sehen. Da wollte sich ein Kirchenfürst vor den Gläubigen abschotten. Da baute sich einer sein Wolkenkuckucksheim. Das alles ist unerhört. Und: Es reicht. All die Ausreden aus der nächsten Umgebung des Bischofs: Man sei zwar zuständig gewesen, habe aber nichts gewusst...

Aufklärung tut not - aber die zieht sich schon über Monate hin. Und nun heißt es: Womöglich wurden Gelder für diesen modernen Turmbau zu Babel auch noch aus einer Stiftung genommen. Und das war womöglich noch nicht mal Unrecht - denn noch weiß keiner zu sagen, inwiefern sich der Stiftungszweck mit dem Immobilienvorhaben vereinbaren lässt.

Da wünsche ich mir die arme Kirche, die der neue Papst versprochen hat. Eine Kirche, deren Führungskräfte nicht vorrangig danach trachten, sich selbst ein Denkmal zu setzen. Der Bischof von Limburg hatte sich verrannt. Aber dass er in seinem himmelstürmenden Bestreben nicht aufzuhalten war, erscheint doch sehr bedenklich. Sein Turmbau zu Babel ist gescheitert. Limburg wird aber diesen maßlosen Bischofssitz behalten - als Mahnmal. Und als Stein gewordene Warnung, was passiert, wenn es an Demut mangelt.

Quelle:  Gerlinde Sommer /Thüringische Landeszeitung (ots)

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