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Lausitzer Rundschau: Ostdeutsche als Bischöfe oft chancenlos

Archivmeldung vom 08.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Zu Wendezeiten hat die evangelische Kirche Maßstäbe gesetzt. 1989 waren es oft Protestanten, die mit Mahnwachen, Friedensgebeten und Demonstrationen den Untergang der DDR herbeiführten. Heute dagegen hinken die Evangelischen öfter hinterher - so bei der inneren Einheit ihrer Kirche.

Denn es ist wahrlich kein Ruhmesblatt des Protestantismus, wenn es auch 2009 noch immer nicht gelungen ist, einen ostdeutschen Theologen zum Bischof einer westdeutschen Landeskirche zu machen. Vor allem, wenn fast überall in Ostdeutschland leitende Geistliche aus dem Westen die Bischofsämter innehaben. Am Fehlen geeigneter Kandidaten kann das nicht liegen: Fähige Theologen gibt es zuhauf. Doch warum werden sie außerhalb von Lausitz oder Erzgebirge nicht wahrgenommen? Möglich, dass es noch immer Reflexe gibt: Aus dem Osten - nein, danke. Immerhin ist es auffällig, dass sich ähnliche Befunde auch in Politik, Sport und Kultur feststellen lassen. 20 Jahre nach dem Mauerfall ist es aber ein schlechtes Zeichen für die deutsche Einheit, wenn Westdeutsche im Osten Karriere machen, Ostdeutsche im Westen aber nicht.

Quelle: Lausitzer Rundschau

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