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WAZ: Scheinheilig am Schaufelrad - Kommentar zum Braunkohleprotest

Archivmeldung vom 28.08.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.08.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Der neue nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul wird drei Kreuze schlagen, dass die Proteste im Braunkohlerevier weitgehend glimpflich über die Bühne gegangen sind. Der Krawalltourismus zuletzt beim Hamburger Gipfel hatte vor Augen geführt, wie schnell eine Lage außer Kontrolle geraten kann. So gelten eine überschaubare Zahl an verletzten Polizisten, eine beträchtliche Störung der Unternehmensabläufe und ein Sachschaden in mittlerer Höhe bereits als "Erfolg".

Betriebsblockaden sollte man dennoch nicht als Spielart der Meinungsfreiheit akzeptieren. Zur Erinnerung: Im Rheinischen Revier baut der gescholtene Klimasünder RWE keineswegs illegal Kohle ab und verfeuert sie zu Strom, der an wind- und sonnenarmen Tagen sogar in überzeugten Öko-Stuben gern genutzt wird. Der Energiekonzern stützt sich vielmehr auf einen gültigen Rechtsrahmen, der jüngst in Regierungsverantwortung auch von den Grünen ausdrücklich bestätigt wurde.

Dass sich deren Spitzenkräfte nun vorn hinters Transparent stellen und "Ende Gelände" rufen, fördert ganz ohne Schaufelradbagger eines zu Tage: Scheinheiligkeit.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots) von Tobias Blasius

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