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Westfalenpost: Der Wert der Arbeit

Archivmeldung vom 02.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Bislang hat noch jede technische Umwälzung mittelfristig mehr Arbeitsplätze geschaffen, als sie anfangs vernichtet hat. Weil dies für die digitale Revolution unsicher ist, wird die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, ursprünglich ein Projekt linker Utopisten, auch bei Konservativen und Wirtschaft diskutiert.

Die Gewerkschaften sind schon aus Eigeninteresse dagegen; die Finanzierungsfrage lässt das Konzept allerdings ohnehin unrealistisch erscheinen. Doch die Probleme drängen: Millionen Jobs bei Versicherungen, Banken und Anwaltsbüros, als Kraftfahrer oder im Handwerk (Bäcker) werden eher früher als später durch Apps und autonome Systeme ersetzt werden. Neu entstehen bislang wenige Stellen für gut bezahlte Datenexperten und viele im Niedriglohnsektor. Diese Spaltung gefährdet den Zusammenhalt der Gesellschaft; die Angst davor ist deutlich spürbar. Dagegen helfen können Bildung und Weiterbildung. Aber das reicht nicht. Wir müssen Arbeit neu bewerten: Bislang werden technische Berufe deutlich besser bezahlt (also: höher geschätzt) als die, bei denen es um menschliche Zuwendung geht, etwa in der Pflege. Der Dienst an der Gemeinschaft muss künftig besser belohnt werden. Darüber reden die vielen Digitalisierer der neuen Bundesregierung zu wenig.

Quelle: Westfalenpost (ots)

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