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Neue Westfälische (Bielefeld): Über Sinn der Tiefflüge nachdenken

Freigeschaltet am 26.06.2019 um 06:06 durch Andre Ott

Keine Frage: Der Flugunfall mit zwei Eurofightern der Bundeswehr ist tragisch. Ein junger Pilot hat dabei sein Leben verloren. Alle Verantwortlichen müssen dankbar sein, dass bei der Kollision der beiden Überschallflugzeuge nicht mehr passiert ist.

Nicht auszudenken, wenn Trümmerteile in den nahen Kindergarten eingeschlagen wären oder ein Flugzeugwrack unkontrolliert auf einen der vielen Campingplätze an der Mecklenburger Seenplatte gestürzt wäre. Das Unglück bei Waren lässt aber auch Erinnerungen an den 18. Juni 1979 aufkommen: Damals verunglückte eine Bundeswehr-Phantom im lippischen Lage. Neben den beiden Besatzungsmitgliedern starben damals auch noch fünf Bewohner eines Wohnhauses. Der Jagdbomber hatte in einer Kurve an Höhe verloren und war auf das Haus gestürzt.

Der Co-Pilot und Kampfbeobachter war ein Nachbar der Bewohner des Wohnhauses. Dem Vernehmen nach soll das Kampfflugzeug damals die vorgeschriebene Flugroute verlassen haben. Unverständlich ist daher, dass die Bundeswehr bereits heute erklärt, dass Tiefflüge in Deutschland weiterhin unverzichtbar sind. Dabei ist die Unglücksursache noch gar nicht geklärt. Und die Flugschreiber sind noch nicht ausgewertet.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots) von Dirk-Ulrich Brüggemann

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