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Rheinische Post: Fluglotsen-Poker

Archivmeldung vom 10.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Unbestritten ist der Job eines Luftraumüberwachers ein hartes Geschäft. Allein die Verantwortung muss schwer auf den Schultern der Lotsen lasten. Verständlich also, dass sie sich ihre Aufgabe gut bezahlen lassen. Die hohe Belastung rechtfertigt aber nicht, dass Gewerkschafter in die Personalplanung eines Unternehmens eingreifen dürfen eine originäre Managementaufgabe.

Doch genau diese Entscheidungsgewalt hätten die Lotsen mit der Arbeitsgruppe zur Flugeinsatzplanung bekommen. Nach Angaben von Verhandlungs-Beteiligten sei das Konzept so gut wie unterschriftsreif gewesen. Dass die Arbeitgeber die Gespräche jetzt doch noch platzen ließen und das Konzept damit vorerst vom Tisch ist, liegt daran, dass die Gewerkschaft zu hoch gepokert hat. Anstatt sich mit der weitgehenden Beteiligung an der Einsatzplanung und einer realistischen Personalforderung zufriedenzugeben, hat sie versucht, das Maximum herauszuholen und eine allgemeine Aufstockung der Belegschaft verlangt. Die Arbeitgeberseite sollte im Interesse der Fluggäste die Schlichtung anrufen und die kleine Lotsen-Gewerkschaft sich fragen, ob eine besonnenere Verhandlungstaktik nicht zu einem vernünftigen Ergebnis geführt hätte.

Quelle: Rheinische Post

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