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Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Kirchenfinanzen

Archivmeldung vom 07.11.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.11.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Probleme sind exakt die Gleichen, dennoch kommen die Kirchen in Westfalen etwas besser mit den dramatischen Steuerrückgängen zurecht als Bund, Länder und Gemeinden. Auch wenn Welten zwischen dem riesigen Staatshaushalt und den bescheidenen Etats von katholischem Erzbistum sowie evangelischer Landeskirche liegen: Gewinne und Verluste sind hier wie da an die Wirtschaftsleistung gekoppelt.

Auch die erheblichen Mitgliederverluste führen zu schmerzhaften Ausfällen. Der entscheidende Unterschied: Die frommen Finanzminister haben in besseren Zeiten die Ausgaben nicht bedenkenlos bis an die Schmerzgrenze gesteigert. Auch machen sie keine unhaltbaren Versprechen. Deshalb fällt es jetzt etwas leichter, Rückschläge hinzunehmen. Ganz klar, die Finanzlage in den Kirchen ist schlimm genug. Das macht auch deutlich, um wie viel dramatischer es um den Staatshaushalt bestellt ist. Die Belastung kommender Generationen mit schier unerträglichen Altschulden ist übrigens höchst unchristlich. Nächstenliebe und Fürsorge sehen jedenfalls anders aus.

Quelle: Westfalen-Blatt

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