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Neue OZ: Wunschdenken

Archivmeldung vom 30.05.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Da war wohl der Wunsch Vater des Gedankens, als der Deutsche Bühnenverein ARD und ZDF aufforderte, Kunst und Kultur "jenseits von Einschaltquoten" in die Programme einzubeziehen.

Die Signale aus der Realität sprechen indes eine andere Sprache: Nie zuvor war die Programmgestaltung derart intensiv geprägt von allgegenwärtigem Quotendenken, das die führenden Köpfe der öffentlich-rechtlichen Sender bis in die verborgensten Sendeplätze hinein lenkt.

Zwar haben die ARD-Anstalten der Kultur im Radio noch einige durchaus bemerkenswerte Nischen erhalten, doch im Fernsehen sieht es wahrlich finster aus. Wer sich für Kultur interessiert und darunter nicht die Verfilmung von Trivialliteratur oder Castings für den Eurovision Song Contest versteht, muss schon ein ausgesprochener Nachtmensch sein, um bei ARD und ZDF auf seine Kosten zu kommen. Gerade erst hat das ZDF seinen Theaterkanal abgeschafft - da kann nur ein wahrer Optimist auf neue Formate hoffen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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