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WAZ: Keine Ampel für Lebensmittel - Verpasste Chance

Archivmeldung vom 17.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Klap, klap, klap - Da dürften sich gestern einige Vertreter der Nahrungsmittelindustrie und des Einzelhandels fröhlich auf die Schultern geklopft haben: Die EU will nicht, dass auf Pommes, Pizza, Schokoriegel und Chipstüte künftig eine rote Ampel signalisiert: besser Finger weg!

"Zu unwissenschaftlich" sei sowas  und "zu irreführend". Ganz falsch ist dieser Standpunkt nicht. Eine Pizza ist ja nicht rundum zu verteufeln, und eine Flasche Cola hätte bei der "Ampel", die zur Diskussion stand, nur einen roten (für Zucker), aber drei grüne Punkte bekommen (kein Fett, kein Salz, keine gesättigten Fettsäuren).

Nein,  sie wäre nicht perfekt, die  Lebensmittel-Ampel. Aber sie wäre eine willkommene Hilfe beim Einkauf. In der Kunst der Irreführung sind die Hersteller nämlich auch sehr bewandert: light, frisch, vitaminreich, wertvoll -  all diese Angaben sind äußerst relativ, bis hin zum Etikettenschwindel.

Künftig sollen keine Ampelfarben, sondern noch mehr Infos auf den Verpackungen stehen. Wer liest sich das denn durch? Wer zückt den Taschenrechner und zählt Kalorien? Kinder aus armen und "bildungsfernen" Familien sind da komplett überfordert. Gerade sie hätten die Ampel verdient.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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