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SPD will uns ver-linken

Freigeschaltet am 06.02.2020 um 06:05 durch Andre Ott

Der SPD ist es gelungen, einen außergewöhnlichen Coup zu landen. Der Stern schreibt (1) sogar, es sei der SPD, besser deren Mitgliedern, eine Revolution gelungen, da mit 53,06 Prozent Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans die Wahl zur SPD-Spitze gewonnen haben. Beide wollen, und hierin verbirgt sich wohl die Revolution, die Partei mehr nach links ausrichten. Wozu, welch revolutionäres Wirken!

Was könnte sich dahinter wohl verbergen? Wollen sie, dass ein oder zwei Mal mehr im Jahr über Karl Marx geredet werden soll? Oder wollen sie mehr und weiter die Andersdenkenden in diesem Land zur rechten Brut erklären? Kann das gut gehen, wenn die SPD weiterhin als die Fratze der Abgehängten fungiert und nicht an die Agenda 2010 heran will, sie nämlich revolutioniert, indem sie sie einfach abschafft? Davon nicht ein Wort, keine einzige Silbe dazu, dass das linke Auge der SPD ein rechtes, ein neoliberales Auge geworden ist, bloß um mitzuregieren. Tja, um mitzuregieren, hat sie die ärmere Bevölkerung mit ihren sadistischen Stiefeln in den Masochismus getreten. Nennt sich Hartz IV. Ferner hat ihr Außenminister Sigmar Gabriel die glimmende Kriegskeule derart mit Sauerstoff angereichert und zum Brennen gebracht, dass unter seiner Ägide ganz besonders viele Rüstungsgüter in Krisenregionen verkauft werden konnten. Linker also soll sie werden die SPD, oder doch weiterhin nur mehr linkisch?

Ich will ihn kurz halten, diesen Artikel, denn viele Worte ist die SPD nicht mehr wert. Ich weiß was diejenigen bekommen, die sie wählen werden und die davon überzeugt sind, dass nun eine Revolte in der SPD stattfinden wird, bloß weil zwei Bindeglieder zwischen dem Schimpansen und den Sapiens zur Wunderformel der allgemeinen Verblödung der Massen voranschreiten darf, einem Versprechen zu frönen, die SPD aus dem Malstrom heraus zu navigieren. Oder besser gesagt, sich selbst noch tiefer in die Karriereleiter der Destruktivität fest zu bohren, um das allgemeine Elend möglichst zu verschlimmbessern. GroKo-skeptisch sollen diese beiden Revolutionäre sein. Beide sollen der Regierung die Rote Karte gezeigt haben, damit ihr Wahlvieh ihnen gegenüber wieder Zutrauen schöpfen kann. Sie wollen künftig an den Sitzungen des Koalitionsausschusses teilnehmen, damit sie ihrem Wahlvieh Regierungsfähigkeit vorgaukeln können. Das Wahlvieh wird das schlucken und jauchzen vor Freude, so, wie es immer den ausgespuckten Kautabaksaft ihrer Lieblingspolitiker genüsslich wiederkäut...weiterlesen hier.


Quelle: KenFM von Rüdiger Lenz

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