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WAZ: Der Druck der Pensionslasten

Archivmeldung vom 01.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Eigentlich können wir es nicht mehr hören: Die Rente ist unsicher, die Kassenbeiträge steigen, das Pflegegeld wird nicht reichen. Jetzt der nächste Ärger: Wer bringt die Pensionen auf, wenn die Zahl der beamteten Ruheständler nach oben schießt? Zukunft kann unangenehm werden, wenn man in der Vergangenheit angenehm lebte und auch über die Verhältnisse.

In den 70er-Jahren sollte die Gemeinschaft alles regeln. Sie stellte ein - mehr Lehrer, mehr Berater und Verwaltungsfachleute, mehr Bademeister. Wenn die Staatsdienst-Novizen von damals in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen, haben sie Anspruch auf die Einlösung einer milliardenschweren Zusage: Im Alter wird der Staat für sie sorgen. Der Staat - das sind die dann arbeitenden Steuerzahler. Doch: Nach dem Geburtenknick werden es nicht mehr so viele sein. Die schon angelegten kleinen Spar-Kassen werden nicht reichen. Es bleibt also nur die Reparatur. Das Nachdenken darüber, ob Beamte auf längere Sicht einen größeren Teil ihrer Altersversorgung selbst ansparen sollen. Und die Anlage eines wirklich überzeugenden Reptilienfonds, der die Pensionen von 2035 schon 2010 anfinanziert.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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