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Berliner Zeitung: Kommentar zu Bild-Zeitung und Arte-Dokumentation

Archivmeldung vom 14.06.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Der deutsch-französische TV-Sender Arte weigert sich, die von einer deutschen Fernsehproduktionsgesellschaft erstellte und von der Arte-Redaktion des Westdeutschen Rundfunks (WDR) betreute Dokumentation über "Antisemitismus in Europa" auszustrahlen. Der Programmdirektor von Arte, Alain Le Diberder, verhindert die Sendung der 90-minütigen Dokumentation mit der Begründung, sie sei zu wenig ausgewogen, also eine Provokation. Die Bild-Zeitung hat die Dokumentation jetzt für einen Tag ins Netz gestellt.

Die Dokumentation ist ein anspruchsvoller, wichtiger Beitrag zur Aufklärung über den grassierenden Antisemitismus. Umso verstörender ist die Zensur des Arte-Programmdirektors, der die Ausstrahlung verhindert, und umso verdienstvoller die Entscheidung der Bild-Zeitung, ihn der Öffentlichkeit nun doch noch zugänglich gemacht zu haben.

Quelle: Berliner Zeitung (ots)

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