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Schallenberg & Co. opfern Neutralität: Wir sollten Vermittler, nicht Kriegstreiber sein!

Archivmeldung vom 23.02.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.02.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić

Dass das kleine Österreich auf dem weltpolitischen Parkett überhaupt irgendetwas zu melden hat, ist eine direkte Folge unserer immerwährenden Neutralität. Die Polit-Darsteller von Schallenberg bis Van der Bellen wollen sie nun für ihre “Freunde” in der EU und den USA opfern. Mit mitunter schrecklichen Folgen.

Wichtige Vermittler-Rolle im Kalten Krieg

Am Tor zwischen West- und Osteuropa gelegen, erfüllte unser Land im Kalten Krieg eine wichtige Vermittlerrolle zwischen zwei Machtblöcken. Das Selbstverständnis als Brückenbauerin brachte unserer Heimat großes Ansehen: Wien war ein beliebter Ort für Verhandlungen, unvergessen ist das Treffen zwischen Chruschtschow & Kennedy im Juni 1961.

Kriegstreiber für NATO & EU

60 Jahre später ist vom alten Glanz wenig übrig: Als Teil der EU trägt man jede noch so absurde Sanktion gegen Russland mit, welche andere Mitgliedstaaten als NATO-Vasallen einfordern. Außenminister Schallenberg setzte sich unlängst ins ZiB-Studio und verglich die Lage in der Ukraine mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland im Jahr 1938.

Schon davor bezeichnete er Putin im Parlament als einen „Brandstifter, der Angst vor dem Feuer hat“. Jene Einheitsfront, die uns zuletzt schon in den Spritzenzwang trieb, sabbert und geifert hingegen beim Gedanken an weitere Schikanen gegen Russland. Sogar die vermeintlich pazifistischen Grünen wollen Sanktionen und „härtere Schritte“.

Einzig die FPÖ erinnert sich an die wichtige Vermittlerrolle, ihr Wehrsprecher Reinhard Bösch betonte die Notwendigkeit eines „gleichwertigen Abstandes zwischen Moskau und Washington“.

Neutralität opfern? Historische Fehlentscheidung!

Geopfert wurde die Neutralität zwar vom hampelnden Klestil schon 1994 auf Korfu im Vorfeld des EU-Beitritts. Doch so richtig offenkundig wird es erst im nun drohenden Bündnisfall. Die Folgen dieser historischen Fehlentscheidung könnten uns noch Kopf und Kragen kosten.

Quelle: Wochenblick

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