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Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Jugendmedienstaatsvertrag

Archivmeldung vom 16.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der umstrittene Staatsvertrag für Jugendmedienschutz im Internet ist gescheitert; an der NRW-Landesregierung und an seinen Unzulänglichkeiten. Das ehrenwerte Vorhaben wurde ungeschickt umgesetzt, Methoden für die Alterseinstufung für Filme und Spiele auf DVD oder Blu-Ray unreflektiert aufs Internet übertragen.

Angebote im Netz sind aber grundlegend anders, verändern sich oft ständig. En neuer Videoclip oder Blogeintrag kann aus einem harmlosen schnell ein »entwicklungsbeeinträchtigendes Angebot« machen. Gerade Blogger, ohne Organisation oder Verlag tun sich schwer, der Prüfungspflicht zu genügen. Und was ist mit den vielen Inhalten, die auf Servern im Ausland liegen? Eine Software soll den Zugang auf geprüfte Seiten freigeben; sie sperrt auch Seiten aus, die schlicht nicht (oder noch nicht) geprüft sind - und beschränkt den Internetzugang. Kein Wunder, dass die Netzgemeinde auf die Barrikaden geht. Wir brauchen Jugendmedienschutz im Internet! Zeit wurde beim Politpoker verplempert, jetzt müssen Experten ran und eine sinnvollere, vorzugsweise internationale Lösung erarbeiten.

Quelle: Westfalen-Blatt

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