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Südwest Presse: Kommentar zu Hypovereinsbank

Archivmeldung vom 08.11.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.11.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Hypovereinsbank trudelt von einer Erschütterung in die nächste. Unter den Top-Managern der zweitgrößten deutschen Privatbank herrscht Massenflucht. Mit der Privatkunden-Chefin Christine Licci und Kapitalmarkt-Vorstand Stefan Jentzsch machen ausgerechnet die beiden Hoffnungsträger den Stoiber.

Dabei sind die Schockwellen kaum verebbt, die der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Albrecht Schmidt losgetreten hatte - zunächst mit seiner massiven Kritik an der Übernahme der Münchener durch die italienische Großbank Unicredit und dann mit seinem vorzeitigen Abgang. Verheerender könnte das Schauspiel nicht mehr sein das, die vermeintliche Zierde der bayerischen Bankenwelt derzeit einem sprachlos staunenden Publikum bietet. Wenn es für die Hypovereinsbank überhaupt eine Chance gab, auch nach der Übernahme durch Unicredit ein Mindestmaß an Eigenständigkeit zu bewahren, spätestens jetzt hat sie sich in Luft aufgelöst. Gerade mal zwei der sieben bisherigen Vorstandsmitglieder bleiben in der Münchner Chefetage, kein einziger auf seinem bisherigen Arbeitsplatz. Dass sich ein ganzer Vorstand binnen Wochen selbst pulverisiert, lässt sich mit Sicherheit nicht allein mit persönlichen Eitelkeiten oder individuellen Karriereplänen erklären. Desaströser könnte das Urteil über den künftigen Eigner und den Noch-Vorstandschef Dieter Rampl nicht ausfallen.

Quelle: Pressemitteilung Südwest Presse

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