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Rheinische Post: Beziehungen auf historischem Tiefpunkt

Archivmeldung vom 08.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott

Mit der brüsken Terminabsage des US-Außenministers hat das deutsch-amerikanische Verhältnis einen historischen Tiefpunkt erreicht. Der offizielle Grund für diese Absage mag wichtig sein, die deutsche Regierung ist dennoch düpiert, zumal Mike Pompeo seine weiteren Reisen nach London und Grönland nicht abgesagt hat.

Da hilft es auch nicht, dass ein Teil der Union immer noch bemüht ist, das Verhältnis zu den USA gesundzubeten. Selbst wenn Trump nicht wiedergewählt werden sollte, wird es das alte Verhältnis, in dem die USA selbstverständlich die Schutzmacht Deutschlands und der anderen europäischen Nato-Partner sind, nicht mehr geben. Nun kritisieren Trump und seine Gefolgsleute stets Deutschland, wenn sie auch ganz Europa meinen. Allerdings ist nicht nur die Trump-Administration mit ihrem rüpelhaft auftretenden Präsidenten schuld am Temperatursturz zwischen den Ländern. Wenn die Bundesregierung innerhalb der Nato in Aussicht stellt, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben, 1,5 Prozent im Bündnis fest verspricht und nach einer kleinen Budgeterhöhung in der mittelfristigen Finanzplanung den Anteil wieder sinken lässt, dann muss sich der Bündnispartner veräppelt fühlen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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