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Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Commerzbank

Archivmeldung vom 17.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Hat die Commerzbank immer noch nichts aus der Finanzkrise gelernt? Wissen die Topmanager nicht, was die Bürger auf der Straße über ihre Gier denken? Wohl nicht. Anders ist der Antrag des Vorstandes, die Boni und Vorstandsgehälter kräftig zu erhöhen, nicht zu verstehen. Zu Recht dürften die Aktionäre bei der Versammlung am Mittwoch auf die Barrikaden gehen. Besser wäre es, es kommt erst gar nicht dazu und der Vorstand zieht den Antrag zurück.

Dafür sprechen moralisch-ethische, aber auch wirtschaftliche Gründe. So wurde die Commerzbank nur mit einer 18-Milliarden-Euro-Hilfe des Staates vor der Pleite gerettet. Es sind Steuergelder, die den Beschäftigten ihren Arbeitsplatz gerettet haben. Steuergelder, für die die Bank nicht einmal Zinsen zahlt. Das relativiert auch den Gewinn, den die Bank kürzlich für die ersten drei Monate des Jahres ausgewiesen hat. Aber auch nur deshalb, weil sie ihre Risikopapiere ausgelagert hat. So sinnvoll die Rettung der Commerzbank wie auch die der Mittelstandsbank IKB war, so abwegig sollte in dieser Situation der Gedanke an noch höhere Boni sein.

Quelle: Westfalen-Blatt

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