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WAZ: Rüttgers und die CDU-Spitze

Archivmeldung vom 28.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Dass man sich in der CDU-Spitze relativ einsam fühlen kann, wenn man Jürgen Rüttgers heißt, weiß Jürgen Rüttgers schon. Bei seinem Vorstoß für die Verlängerung des Arbeitslosengeldes I hat er Erfahrungen gesammelt.

Wenn aber der Ministerpräsident an diesem Montag in Berlin im Präsidium Platz nimmt, dann ist er vollkommen isoliert. Er gilt als Wiederholungstäter, der seiner als profilarm empfundenen Partei auf der Grundlage gefühlter Ungerechtigkeiten sein eigenes Profil aufzwingen will. Je offensiver Rüttgers seine Rentenpläne verteidigt, desto aggressiver wirkt er auf die Parteifreunde. Beim Arbeitslosengeld hatte die Vorsitzende Angela Merkel noch versucht, Rüttgers integrativ auszumanövrieren, mit dem Ergebnis, dass sie die Bezugsdauer am Ende verlängern musste. Das will und kann die Kanzlerin kein zweites Mal riskieren. Deshalb konnte Rüttgers übers Wochenende in den Zeitungen lesen, wie sich Merkel mit prominenten Christdemokraten und der CSU (sowie der SPD) im Gefolge von ihm distanziert hat.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (von Angela Gareis)

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