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Neue OZ: Kommentar zu Erzieher

Archivmeldung vom 15.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Zu viele Kinder in einer Gruppe, zu großer Lärm - das macht auf die Dauer krank. Dass Erzieherinnen deshalb auf die Barrikaden gehen, ist nur verständlich. Wenn sie nun streiken, so tun sie das im Übrigen nicht nur für sich selbst, sondern indirekt auch für die Jungen und Mädchen, die sie betreuen.

Denn einer der Wege, den Lärmpegel zu senken, ist die Verkleinerung der zu betreuenden Gruppen. Auch die Kinder selbst würden davon profitieren, könnten sie doch deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Eine Erzieherin für acht Kinder - das wäre nach einer Berliner Studie eine ideale Quote, wobei dabei auch noch von gut ausgebildeten Fachkräften ausgegangen wird. Wie viel da noch zu tun ist, zeigt ein Blick nach Bremen: Dort müssen sich 20 Drei- bis Sechsjährige eine ausgebildete Erzieherin teilen. Den vielfach beschworenen Zielen frühkindlicher Bildung kann man so auf jeden Fall nicht gerecht werden.

Weil außerdem die Betreuung unter Dreijähriger noch stark ausgebaut werden soll, sind Erzieherinnen und Erzieher in einer starken Position, Forderungen zu stellen. Dass es dabei Streit um den formellen Anlass von Streiks gibt, tut der guten Sache keinen Abbruch: Handlungsbedarf besteht in jedem Fall. Und das heißt: Alle Beteiligten müssen an einen Tisch - je eher, desto besser.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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