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Stauprognose für das Wochenende 21. bis 23. Februar: Winterurlauber müssen mit Stau rechnen

Archivmeldung vom 17.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Autofahrern steht eines der heißesten Stauwochenenden des ersten Halbjahres bevor. In Bayern und Teilen Baden-Württembergs sowie in der Mitte und dem Süden der Niederlande beginnen Faschings- bzw. Frühjahrsferien. Viele Urlauber, Tages- und Wochenendausflügler sind auf den Strecken in Richtung Alpen unterwegs.

Doch auch auf der Rückreise aus dem Skiurlaub sollte man Verzögerungen einplanen, da in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Rheinland-Pfalz und im Norden der Niederlande die Ferien enden. Immer mehr Tagestouristen und Winterurlauber, die an keine Ferientermine gebunden sind, sind ebenfalls mit von der Partie. Am Freitag liegt die größte Staubelastung in der Zeit von 13 bis 19 Uhr. Wer am Samstag in den Faschingsurlaub aufbricht, sollte erst am späten Nachmittag losfahren, da es die längsten Staus zwischen 10 und 16 Uhr gibt. Die besten Chancen ohne größere Störungen ans Ziel zu kommen, bestehen am Sonntag.

Zu den staugefährdeten Strecken zählen:

  • A1 Hamburg - Bremen - Osnabrück - Dortmund
  • A3 Würzburg - Nürnberg - Passau
  • A4 Erfurt - Dresden - Görlitz
  • A5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel
  • A6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
  • A7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
  • A9 München - Nürnberg - Berlin
  • A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A81 Stuttgart - Singen
  • A93 Inntaldreieck - Kufstein
  • A95 / B2 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A96 München - Lindau - A99 Umfahrung München

Die Skiurlauberkarawane zieht sich an diesem Wochenende auch durch die benachbarten Alpenländer. Zu den staugefährdeten Strecken zählen:

  • Österreich: A1 West-, A10 Tauern-, A12 Inntal-, A13 Brenner-, A14 Rheintalautobahn, B179 Fernpass-Route sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen
  • Italien: A22 Brennerautobahn sowie die Straßen ins Puster-, Grödner- und Gadertal und in den Vinschgau
  • Schweiz: A2 Gotthard-Route, die A1 St. Gallen - Zürich - Bern und die Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands,des Wallis und der Zentralschweiz

An den drei Autobahnübergängen Suben (A3 Linz - Passau), Walserberg (A8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein - Rosenheim) kann es bei der Einreise nach Deutschland Wartezeiten von bis zu einer Stunde geben.

Quelle: ADAC (ots)

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