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Ryanair streicht bis zu 2100 Flüge: Das sollten Passagiere nun wissen

Archivmeldung vom 16.09.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Kabine einer Boeing 737-800 der Ryanair
Kabine einer Boeing 737-800 der Ryanair

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ryanair gab aktuell bekannt, dass die Airline in den nächsten sechs Wochen etwa 40-50 Flüge pro Tag streichen wird, um die eigene Pünktlichkeit zu erhöhen. Was betroffene Passagiere nun beachten müssen, erklärt Adrian Kreller. Er ist Fluggastexperte und Deutscher Country Manager des weltweit führenden Fluggasthelfer-Portals AirHelp (www.airhelp.com).

"Mit den massiven Flugstreichungen senkt Ryanair die eigenen Kosten auf dem Rücken der Kunden. Betroffene Passagiere haben unter Umständen Anrecht auf eine Entschädigung in Höhe von bis zu 600 Euro unabhängig vom Ticketpreis. Dieser Fall tritt ein, wenn die Airline den Passagier weniger als zwei Wochen vor dem geplanten Flugtermin über den Ausfall des Fluges informiert. Passagiere sollten daher genau darauf achten, wann sie von Ryanair über die Streichung ihres Fluges benachrichtigt wurden. Diese Benachrichtigung durch die Airline muss an jeden Passagier einzeln erfolgen. Eine Generalankündigung reicht nicht aus. Zusätzlich muss die Airline jedem betroffenen Passagier eine Alternativbeförderung anbieten oder die volle Auszahlung des Ticketpreises veranlassen. Wir von AirHelp unterstützen Passagiere dabei von ihrem Recht auf eine Entschädigung Gebrauch zu machen und ziehen notfalls auch vor Gericht für sie".

Flugausfälle- und Verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlungen ist abhängig von der Länge der Verspätung am Zielort, der Flugdistanz sowie des Grundes für die Verspätung oder den Ausfall. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin durchsetzen.

Weitere Informationen stehen unter folgendem Link bereit: https://www.airhelp.com/de/ihre-rechte.

Quelle: AirHelp Limited (ots)

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