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Faszination Ägypten: Warum das Land in der Unterhaltungsbranche gerne als Schauplatz dient

Archivmeldung vom 26.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Pyramide
Pyramide

Foto von David McEachan von Pexels

Heutzutage kommt ein großer Teil der Live-Sport-Bilder aus Ägypten. Bei der Handball-WM in Kairo, Alexandria und Gizeh kämpfen unter anderem die Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um Ruhm, Ehre und Medaillen. Das Land am Nil birgt seit vielen Jahrhunderten eine schier ungebremste Faszination, die sich in verschiedenen Bereichen unseres Lebens zeigt. Während manche Leute gerne im Winter nach Ägypten fliegen, um dort die Sonne zu genießen, interessieren sich andere für die zahlreichen Kulturschätze, die man teilweise auch in Europa zu sehen bekommt.

Spiralfilmstreifen
Spiralfilmstreifen

Foto von Pietro Jeng von Pexels

Die höchste aller Hochkulturen?

Schon vor mehr als 3.000 Jahren hatte sich in Ägypten eine Kultur entwickelt, die ihresgleichen suchte. Die Ägypter wussten die Vorzüge des Nils sehr gut zu nutzen. Der Nil brachte ihnen die nötige Fruchtbarkeit und war zudem ein hervorragender Transport selbst für schwere und sperrige Güter. Rund 2.600 Jahre vor Christus entstanden außerhalb der Stadt Gizeh die ersten Pyramiden, die den damaligen Pharaonen gewidmet waren. Heute gelten die Pyramiden in der Totenstadt von Gizeh als eines der sieben Weltwunder der Antike.

Etliche Relikte aus der damaligen Zeit sind heute in Museen ausgestellt. Eine der bekanntesten und umfangreichsten Sammlungen ist in dieser Hinsicht jene des Museo Egizio in Turin. Rund 3.000 verschiedene Ausstellungsstücke werden dort präsentiert und immer wieder gehen auch Teile dieser Ausstellung auf Tournee und werden in anderen Museen in ganz Europa zur Schau gestellt. Die altägyptische Porträtkunst erfreut sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit, wo auch immer sie gerade zu sehen ist. Selbstverständlich sind auch etliche Funde in Ägypten geblieben. Dies gilt zum Beispiel für die goldene Totenmaske des Pharaonen Tutanchamun, die heute im ägyptischen Museum in Kairo ausgestellt ist.

Die Faszination für Pharaonen, deren Porträts, Hieroglyphen und Pyramiden zieht sich auch in die Welt der Spiele weiter. Im Videospiel Assassin’s Creed Origins von Ubisoft kann man durch die realistische Nachbildung und Liebe zum Detail das alte Ägypten erforschen. Weiters gibt es noch Spiele wie Solar Temple, Sceptre of Cleo oder Book of Gold Classic, die z. B. im Online Casino Österreich von NetBet angeboten werden und die Thematik des alten Ägyptens immer wieder aufnehmen. Auf den Walzen dieser Spielautomaten erscheinen stets Symbole wie man sie beispielsweise in den Gängen im Untergrund einer Pyramide antreffen kann. Oft zu entdecken sind zudem auch die von diversen Pharaonen bekannten Totenmasken sowie Symbole, die von den verschiedenen Gottheiten aus der Zeit der Pharaonen inspiriert sind.

Verehrt und verfilmt

Was aus dem alten Ägypten überliefert worden ist, bietet auch immer wieder Stoff für interessante, spannende oder bisweilen auch gruselige Filme. Die Mumie (The Mummy) bezeichnet beispielsweise eine ganze Serie von Horrorfilmen, die auf dem Kult basieren, dass Tote im alten Ägypten in Tücher eingewickelt worden waren. Die 2017 erschienene Version von Die Mumie hat beispielsweise die Prinzessin Ahmanet in der Hauptrolle. Bei einer kriegerischen Auseinandersetzung wird ihr Grab freigelegt und die Prinzessin erwacht auf einmal zu neuem Leben. Sie startet eine Racheaktion gegen die Menschheit und schafft es so bis nach London – zumindest im Film.

Noch wesentlich tiefer in der Filmgeschichte verankert ist die Reihe von Indiana Jones. Die Abenteuer des von Harrison Ford verkörperten Archäologen Dr. Jones führen ihn unter anderem nach Ägypten. In Jäger des verlorenen Schatzes (Raiders of the lost Ark) macht sich Jones zunächst in Nepal auf die Suche nach dem Stab des Re, um so die verschwundene Bundeslade lokalisieren zu können. Später führt die Reise nach Kairo und zu Ausgrabungen in der verschollenen Stadt Tanis, rund 150 Kilometer nordöstlich von Kairo.

Der Film spielt indes auch in Ägypten eine wichtige Rolle – Kairo wird mitunter als das „Hollywood des Nahen Ostens“ bezeichnet. Jedes Jahr steigt in Kairo ein bedeutungsreiches Filmfestival, das Cairo International Film Festival. Die Produktion von Spielfilmen in Ägypten widerspiegelt die kulturelle Bedeutung des Landes im gesamten arabischen Raum. Was in Ägypten geschieht oder aus Ägypten kommt, hat in den umliegenden Ländern durchaus seine Bedeutung.

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