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Die Weste: Modeklassiker und Lebensretter

Archivmeldung vom 06.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Maria Morri, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Maria Morri, on Flickr CC BY-SA 2.0

Mit den herbstlichen Temperaturen gehen nicht nur Regen, Wind und bunte Blätter einher, sondern auch die Weste als modischer Begleiter. Sie hält Wind ab und zieht Blicke auf sich. Dabei war die Weste ursprünglich nur den Herren vorbehalten.

In den Geschäften hält derzeit die Herbstmode Einzug. Neben Mützen, Schals und Übergangsmänteln darf dabei in den Kollektionen auch die Weste nicht fehlen. Vor allem bei den Frauen liegt sie in diesem Jahr stark im Trend. Das war allerdings nicht immer so. In den 20er- bis 40er-Jahren war die sogenannte Herrenweste den Männern vorbehalten. Doch die Emanzipation war auf dem Vormarsch und wurde auch in modischer Gleichberechtigung ausgedrückt. Frauen schnitten sich die Haare kurz und trugen klassische Herrenkleidung. Angefangen von Marlene Dietrich, die im Smoking gekleidet gern das konservative Bürgertum provozierte, bis hin zu Katharine Hepburn, die mit Selbstbewusstsein und maskulinem Chic zum Vorbild der amerikanischen Frauen wurde.

In den konservativen 50ern hingegen verschwand die Weste aus den Kleiderschränken der Damen, bis sie gemeinsam mit der Hippie-Welle in den 60ern aus den USA wieder nach Europa schwappte. Nun trug man sie mit Blumen bestickt oder selbst gehäkelt über transparenten Blusen. Neben üppigen Schulterpolstern war der Businesslook der 90er Jahre von Hosenanzügen und Kostümen geprägt, die mit schicken Westen vervollständigt wurden. Heute überzeugen Damenwesten vor allem mit Formvielfalt. Ob mit Federn, in Fischgräten-Optik oder als Daunenweste für kalte Tage, die Variationen sind zahlreich wovon man sich z. B. im Online-Shop vangraaf.com überzeugen kann.

Anders als die androgynen Herrenwesten, sind die heutigen Modelle perfekt an die weiblichen Proportionen angepasst und häufig tailliert geschnitten. Durch die Farbenvielfalt eignen sich Westen besonders als Highlight über einem dunklen oder einfarbigen Outfit und werden häufig mit Longsleeves, Pullovern und Shirts kombiniert. "Ausgeführt" wird das Kleidungsstück heute meist zu langen Herbstspaziergängen, auf dem Weg zum Sport oder für einen Bummel durch die Stadt. Dabei erfüllen Westen aufgrund ihrer praktischen Eigenschaften weitaus mehr Funktionen, als ihrem Besitzer nur Wärme zu spenden. Durch den weiten Schnitt, der es möglich macht eine Weste schnell überzuziehen, wird sie oft als Warn- oder Kennzeichnungsweste eingesetzt, z. B. bei Feuerwehren oder Rettungsorganisationen. Im Polizeieinsatz werden schusssichere Westen oft unter der Kleidung getragen, um vor lebensbedrohlichen Verletzungen zu schützen. Somit ist die Weste nicht nur modisch vielseitig kombinierbar, sondern auch funktional ein echtes Multitalent.

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