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Smartphone "Made in Germany" geht Dank erfolgreicher Crowdfunding-Kampagne bald in Produktion

Archivmeldung vom 14.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Volla Phone
Volla Phone

Bild: Hallo Welt Systeme UG

Die im Februar gestartete Kickstarter-Kampagne der Hallo Welt Systeme UG aus Remscheid für das neuartige Smartphone "Volla" erreichte mehr als das Doppelte des geplanten Finanzierungsziels. Der Erfolg der Kampagne bestätigt Gründer Dr. Jörg Wurzer und sein Team in dem Bestreben, ein sicheres und benutzerfreundliches Mobiltelefon auf den Markt zu bringen. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom deutschen Hardware-Produzenten Gigaset und neuerdings auch von der UBports Stiftung. Denn mit dem Markteintritt Ende 2020 kann das Gerät auch mit vorinstalliertem Ubuntu Touch erworben werden.

Erfolgreiches Crowdfunding für das Volla Phone

Mit dem Volla Phone möchte die Hallo Welt Systeme UG rund um Gründer Dr. Jörg Wurzer eine Alternative zu gängigen Smartphones auf den Markt bringen, die es den Anwendern ermöglichen soll, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Denn im Unterschied zu gängigen Mobiltelefonen verzichtet das Volla Phone auf alles, was den Benutzer ablenkt und punktet mit neuem Bedienkonzept und bestmöglichem Schutz der Privatsphäre. Das Volla Betriebssystem verwendet deshalb eine minimalistische, intelligente Benutzeroberfläche und basiert auf ein Google-freies pures Android.

Für die Umsetzung hatte das Team rund um Dr. Wurzer im Februar eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter gestartet und nun mit einer Summe von 20.769 Euro erfolgreich beendet. Innerhalb eines Tages erreichte das Projekt die ursprüngliche Finanzierungsschwelle von 10.000 Euro. "Der Erfolg ermöglicht es uns, unser Ziel zu erreichen, noch in diesem Jahr eine Alternative zu Apple oder Google Phones auf den Markt zu bringen", so Jörg Wurzer.

Mobiles Linux für das Volla Phone

Aufgrund einer weiteren Finanzierung konnte die Hallo Welt Systeme im Verlauf der Kampagne einem Ruf der Community nachkommen: Unterstützer erhalten das Volla Phone auf Wunsch mit vorinstalliertem Ubuntu Touch, ein auf Linux basierendes, mobiles Betriebssystem. Dr. Jörg Wurzer: "Damit kommen wir unserem Ziel näher, unser Produkt mit einem unabhängigen, alternativen Betriebssystem auszuliefern." Das Volla Phone ist aktuell das einzige Smartphone auf dem Markt, das mit einem vorinstallierten Ubuntu Touch erhältlich ist.

Die Hardware für das Volla Phone wird von Hersteller Gigaset in Deutschland produziert, der von Anfang an als Partner mit an Bord geholt wurde und sich im Vorfeld der Crowdfunding-Kampagne zu flexibleren Lieferbedingungen bereit erklärt hat, um das neuartige Mobiltelefon möglich zu machen. Mit hochwertiger Verarbeitung, Doppel-Kamera, einem fast randlosen 6,3-Zoll-Bildschirm, leistungsfähigem Acht-Kern-Prozessor und drahtlosem Aufladen, gehört die Hardware zur oberen Mittelklasse.

Geplant ist auch im Rahmen der diesjährigen sogenannten Volla Community Days gemeinsam mit interessierten Anwendern das Volla Phone mit einer Vorabversion des Betriebssystems zu testen und mit dem Team über die nächsten Pläne und Schritte zu diskutieren. Entwickler können dabei in einer Art Hackathon an neuen Ideen und Themen arbeiten.

"So gilt es beispielsweise das Volla Benutzererlebnis auf Ubuntu Touch zu bringen," erläutert der Gründer. Alle, die Interesse haben, laden wir ein, Teil der Volla Community auf Telegram unter t.me/hello_volla zu werden und ihre Wünsche, Fragen und Ideen zu schreiben. Gemeinsam können wir das Volla Phone noch sicherer und benutzerfreundlicher gestalten", so Dr. Wurzer. Der Termin für die Community Days wird aktuell gemeinsam mit der Community im Rahmen einer Umfrage gefunden.

Vorbestellungen ab sofort über Indiegogo möglich

Direkt nach Beendigung der Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter, hat das Team eine eigene Seite auf der Online-Plattform Indiegogo eingerichtet und bietet nun allen Interessierten, die die Kampagne verpasst haben, die Möglichkeit, ein Volla Phone unter https://igg.me/at/volla ab 359 Euro vorzubestellen. Die Auslieferung soll im Herbst dieses Jahres beginnen.

Was zeichnet das Volla Benutzererlebnis aus?

Apps treten in den Hintergrund. Menschen, Aktivitäten und Informationen in den Vordergrund. Nach dem Entsperren des Volla Phones erscheint das "Springboard" hier kann der Anwender entweder mit einer einzigen Geste (antippen, bewegen, loslassen) die wichtigsten alltäglichen Funktionen aufrufen oder einfach anfangen etwas zu schreiben. Das Volla Phone erkennt, was der Anwender tun will und macht Vorschläge zur Vervollständigung der Eingabe oder passende Funktionen: Einen Anruf tätigen, eine Mitteilung senden oder beispielsweise eine Webseite aufrufen.

Zugleich stellt das Volla Phone automatisch die wichtigen Personen, mit denen ein Anwender häufig und zuletzt in Kontakt stand für den schnellen Aufruf zusammen. Außerdem übersichtlich gruppierte Mitteilungen und Nachrichten, der aufruf verschiedener Apps erspart. Wie schützt das Volla Phone die Privatsphäre?

Durch ein pures Google-freies Android Betriebssystem mit sorgfältig ausgewählten Apps, die die Privatsphäre respektieren und schützen, unter anderem ein sicherer Browser. Ein VPN des Partners Hide.me, das keine Netzaktivitäten protokolliert, trägt zusätzlich zur Anonymität im Netz bei.

Quelle: www.gumpelmaier.net/Wolfgang Gumpelmaier-Mach

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