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Kinostart für Koproduktion mit dem MDR „Das Mädchen mit den goldenen Händen"

Archivmeldung vom 14.02.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.02.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Gudrun (Corinna Harfouch) hält ihre Dankesrede  Bild: MDR/if... Productions/Erik Moson Fotograf: MDR/if... Productions/Erik Moson
Gudrun (Corinna Harfouch) hält ihre Dankesrede Bild: MDR/if... Productions/Erik Moson Fotograf: MDR/if... Productions/Erik Moson

Der Debütfilm der renommierten Theater- und Kinoschauspielerin Katharina Marie Schubert mit Corinna Harfouch und Birte Schnöink in den Hauptrollen, startet am 17. Februar im Kino.

Mit der hochkarätig besetzten Produktion inszeniert Schubert ihren ersten abendfüllenden Spielfilm, für den sie auch das Drehbuch schrieb. Der Film wurde zu großen Teilen im sachsen-anhaltischen Zeitz und Umgebung gedreht.

Zum Inhalt: Ein kleines ostdeutsches Provinzstädtchen im Jahr 1999 kurz vor dem Millennium-Wechsel. Die Menschen haben schon viele Umbrüche hinter sich, weitere stehen bevor. Gudrun (Corinna Harfouch) feiert heute ihren 60. Geburtstag in einem alten, verfallenen Herrenhaus, das zu DDR-Zeiten als Kinderheim genutzt wurde, in dem auch sie selber elternlos aufgewachsen ist.


Eine schwierige Geschichte zwischen Wehmut und Nostalgie. Zur Geburtstagsfeier reist auch Gudruns Tochter Lara (Birte Schnöink) aus Berlin an. Sie ist mit dem Stiefvater aufgewachsen, über ihren leiblichen Vater wollte die Mutter nie sprechen, entsprechend angespannt ist das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter. Ausgerechnet während der Feier erfährt Gudrun, dass das ehemalige Kinderheim an finanzkräftige Investoren verkauft werden soll, die es zum Hotel ausbauen wollen: Eine wirtschaftliche Perspektive für die strukturarme Region oder Ausverkauf der eigenen Geschichte? Über diese Frage scheiden sich die Geister im Ort. Während Gudrun in den nächsten Tagen alles daran setzt, das Kinderheim als Gemeinde- und Begegnungszentrum für alle Bewohner zu erhalten, macht sich ihre Tochter Lara auf die Suche nach ihrem Vater und einer Erklärung für die unnachgiebige Härte ihrer Mutter.

In weiteren Rollen sind Peter René Lüdicke, Jörg Schüttauf, Gabriela Maria Schmeide, Ulrike Krumbiegel, Stephan Bissmeier, Imogen Kogge uvm. zu sehen. Hinter der Kamera steht der vielfach preisgekrönte Rumäne Barbu Balasoiu.

Der Film ist eine Ko-Produktion der Münchner if… Productions Film GmbH (Produzent: Ingo Fliess) mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (Redaktion: Meike Götz), arte (Redaktion: Barbara Häbe) und dem Hessischen Rundfunk (Redaktion: Jörg Himstedt). Gefördert wurde der Film von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM), dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF), dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF, Projekt- und Produktionsförderung) und der Filmförderungsanstalt (FFA). Gedreht wurde von Ende Januar bis Anfang März 2020 in Zeitz und Umgebung, und in Berlin.

„Das Mädchen mit den goldenen Händen“ feierte bereits vor seinem Kinostart auf dem Filmfest München in der Reihe Neues Deutsches Kino seine Weltpremiere, war zu Gast auf dem Filmkunstfest Schwerin und gewann auf dem Braunschweig International Film Festival den Heimspiel-Preis.

Quelle: MDR Mitteldeutscher Rundfunk (ots)

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