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Im Gespräch: Peter Brandt “Frieden! Jetzt! Überall!”

Archivmeldung vom 11.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Screenshot Youtube Video: "Im Gespräch: Peter Brandt (“Frieden! Jetzt! Überall!”)" (https://youtu.be/RZTYwQymM3k) / Eigenes Werk
Bild: Screenshot Youtube Video: "Im Gespräch: Peter Brandt (“Frieden! Jetzt! Überall!”)" (https://youtu.be/RZTYwQymM3k) / Eigenes Werk

Kein deutscher Nachkriegspolitiker hat sich um eine Aussöhnung mit Russland mehr verdient gemacht, als der damalige Bundeskanzler Willy Brandt. Brandts Ostpolitik war der Beginn vom Ende des Kalten Krieges und steht in direktem Zusammenhang mit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Brandt forderte uns Deutsche auf, wir mögen mehr Demokratie wagen. Diese Aufforderung ist aktueller denn je. KenFM sprach mit dem ältesten Sohn Willy Brandts, Prof. Dr. Peter Brandt.

Der Professor für neuere Geschichte hat sich über Jahrzehnte intensiv mit den unterschiedlichsten europäischen Verfassungsstaaten auseinandergesetzt und zeichnet im Gespräch noch einmal die wesentlichen Punkte nach, die aus einem losen Staatenverbund auf europäischen Territorium das werden ließen, was wir heute die Bundesrepublik Deutschland nennen. Im Gespräch geht es u.a. um die Deutsche Revolution 1848/49, das Kaiserreich, die Weimarer Republik, NS-Deutschland und Deutschland nach 1945.

Wo steht unser Land heute? Wie umgehen mit Begriffen wie Vaterland, Volk, Heimat und dem Bedürfnis so vieler Bürger, über 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder stolz auf die eigene Nation sein zu können. Wie umgehen mit dem geschichtlichen Erbe unsere Großväter? Quo vadis Deutschland?

Prof. Peter Brandt versteht sich als Friedensaktivist, für den die Parole gilt: "Nie wieder Krieg." Die Freundschaft mit Russland war das prägendste Element der Politik seines Vaters und ist auch für ihn ein Anliegen, das niemals zur Disposition steht. Die deutsche Geschichte, so Professor Brandt, sollte als Auftrag verstanden werden, alles dafür zu tun, dass Kriege nie wieder Mittel der deutschen Politik sein mögen.

Inhaltsübersicht:

00:01:22 Leben mit dem Namen: Brandt

00:09:27 Der Beruf Historiker mit dem Schwerpunkt deutsche und europäische Geschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts

00:17:35 SPD-Mitgliedschaft

00:23:40 Begriffserläuterungen am Beispiel "Volk"

00:33: 58 Der Begriff "Nation" in Zeiten der EU

00:40:50 Die Nation, das Land Deutschland

00:59:14 Deutschland, Russland und europäischer Antisemitismus

01:17:08 Das Jahr 1999 in seiner Gesamtbedeutung

01:21:38 Obama oder Trump. Wer ist eigentlich schlimmer?


Quelle: KenFM

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