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Jens Spahn und Markus Söder - Volksvertreter oder Vertreter von Big Pharma?

Archivmeldung vom 28.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Screenshot Video: " Jens Spahn und Markus Söder - Volksvertreter oder Vertreter von Big Pharma?" (www.kla.tv/16846) / Eigenes Werk
Bild: Screenshot Video: " Jens Spahn und Markus Söder - Volksvertreter oder Vertreter von Big Pharma?" (www.kla.tv/16846) / Eigenes Werk

Jens Spahn und Markus Söder werben gemeinsam für den neuen Covid19-Antikörpertest des Pharmariesen Roche. Spahn nennt ihn „einen neuen Qualitätsstandard“. Daran bestehen allerdings berechtigte Zweifel. Könnte diese Werbebotschaft vielleicht ganz andere Gründe haben?

Am 4. Mai 2020 traten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gemeinsam beim Pharmariesen Roche in einer live übertragenen Pressekonferenz auf und warben für den neuen Roche-Test zum Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern. Söder hielt den Test in die Kameras und Spahn nannte ihn „eine neue Wegmarke“ und „einen neuen Qualitätsstandard“. Die Übertragung in allen Medien führte dazu, dass Patienten bei Laboren anfragten, ob diese den Roche Test haben, für den der Gesundheitsminister wirbt.

Kurze Zeit später erhielten bayerische Labore eine Anfrage vom bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, in der es hieß: „Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten um kurze Mitteilung, ob Ihr Labor den neu entwickelten serologischen Test der Fa. Roche zum Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern (…) bereits durchführt bzw. ab wann beabsichtigt durchzuführen“. Der geballte Auftritt der Politik bei Roche hat in der Diagnostikbranche für großen Unmut und Irritationen gesorgt. So sagte Thorsten Hilbich, Geschäftsführer des Diagnostikkonzerns DiaSorin in Deutschland: „Es ist mehr als befremdlich, wenn sich ein Gesundheitsminister so deutlich für den Test eines einzelnen Anbieters ausspricht.“

Und Dr. Erwin Soutschek vom Diagnostikhersteller „MIKROGEN“ äußerte: „Es kann nicht sein, dass die Politik quasi für einen Test wirbt – unter Missachtung, dass es auch andere Tests gibt, die ebenbürtig sind.“ Von einem neuen Qualitätsstandard kann nämlich nicht gesprochen werden. Vergleicht man die Angaben zur Qualität des Tests (die sich nämlich allein auf die von Roche selbst ermittelten Daten stützen) mit einer unabhängigen Untersuchung zur Genauigkeit bereits etablierter Testverfahren, zeigt sich, dass diese durchaus mit den Ergebnissen von Roche zu vergleichen sind...[weiterlesen]

Quelle: Kla.TV

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