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"Vorsicht, Verbraucherfalle!" deckt auf: Betrug mit Billigfisch im Restaurant

Archivmeldung vom 13.11.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.11.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Pangasiusfilet
Pangasiusfilet

Lizenz: CC0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nicht selten wird in Restaurants billigerer Fisch serviert, als von Gästen bestellt. Das hat eine Stichprobe für die ARD-Sendung "Vorsicht, Verbraucherfalle!" ergeben. In acht von 14 Fällen kam statt des teuren Edelfischs Seezunge, Filet von günstigeren Fischen auf den Teller: zwei Mal Zander und sechs Mal Pangasius.

Bei Fischfiletgerichten mit Soße lässt sich der Betrug optisch und geschmacklich sehr gut kaschieren, so dass es dem Laien kaum auffällt. Mit dieser Masche kann der Gastronom seinen Gewinn deutlich steigern. Ausgelöstes Seezunge-Filet kostet den Gastronomen im Einkauf teilweise bis 70 Euro je Kilogramm. Grätenfreies Pangasius-Filet ohne Haut als Tiefkühlware ist bereits für 5 Euro zu haben. Deshalb sollten Restaurantbesucher misstrauisch werden, wenn Seezungenfilet zu Preisen um 15 Euro und günstiger auf der Karte angeboten wird.

Die Gastronomen, denen der Betrug nachgewiesen wurde, reagierten gelassen auf die Nachfrage von "Vorsicht, Verbraucherfalle!". U.a. versuchten sie den Vorfall mit einer Verwechslung durch das Küchenpersonal oder mit einem Druckfehler in der Speisekarte herunterzuspielen. Für Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg sollte dieser Schwindel spürbarere Konsequenzen für die Täter haben. Sie meint: "Es ist Betrug am Verbraucher. Hier muss mehr kontrolliert werden und wenn Restaurants so weiter fälschen, müssen sie nach Kontrollen auch Bußgelder zahlen. Und vielleicht sollte dieser Bußgeldrahmen auch erhöht werden, weil offensichtlich viel zu viele schwarze Schafe noch am Markt sind."

In einer Stichprobe hat "Vorsicht, Verbraucherfalle!" bundesweit 14 Restaurants (Berlin, Leipzig, Erfurt, Frankfurt, Köln und Hamburg) getestet, die Seezunge zu teilweise erstaunlich günstigen Preisen auf der Speisekarte hatten. Die Fischproben hat das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Berlin) auf ihre DNA untersucht.

Vorsicht, Verbraucherfalle! (MDR) Montag, 13.11., 20:15 Uhr, Das Erste

Quelle: MDR Mitteldeutscher Rundfunk (ots)

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