Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Lifestyle Fernsehen SWR "Die Story im Ersten: Kampf um Strom - welchen Preis zahlen wir für die Energiewende?"

SWR "Die Story im Ersten: Kampf um Strom - welchen Preis zahlen wir für die Energiewende?"

Freigeschaltet am 02.02.2021 um 10:00 durch André Ott
Bild: SWR Fotograf: SWR - Das Erste
Bild: SWR Fotograf: SWR - Das Erste

Für die Energiewende lässt sich Deutschland auf der ganzen Welt feiern. Milliarden Euro werden in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Doch das größte politische Projekt seit der Wiedervereinigung stockt. Der Film "Die Story im Ersten: Kampf um Strom - welchen Preis zahlen wir für die Energiewende?" von Sigrid Born und Jörg Hommer zeigt am Beispiel mehrerer Protagonisten die vielfältigen Interessen, Probleme und Widerstände bei der Umsetzung der Energiewende. Am Montag, 8. Februar 2021 von 22:50 bis 23:35 Uhr im Ersten.

Neuer Schwung mit neuem EEG?

Mächtige Energiekonzerne kämpfen um Marktanteile, Bürger*innen und private Initiativen gehen mit dezentralen Konzepten ihre eigenen Wege in Sachen Energieversorgung. Gleichzeitig wächst der Widerstand in der Bevölkerung gegen weitere Windparks und Strommasten. Mit einem neuen "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) versucht die Regierung, dem Umbau-Prozess mehr Schwung zu verleihen. Doch bringt das Gesetz den erhofften Anstoß?

Selbst produzierter Strom gegen den Energienotstand

Konstanz hat als erste deutsche Stadt den Energienotstand ausgerufen. Die vierköpfige Familie Vogel will Teil der Energiewende sein und mit einer Photovoltaikanlage ihren eigenen Strom erzeugen. Sie erwarten, langfristig Geld zu sparen und unabhängiger von Energiekonzernen sowie steigenden Strompreisen zu sein. Zunächst müssen sie dafür viel Geld investieren. Wird sich das am Ende rechnen? Sehr schnell merkt die Familie, dass ihr Vorhaben mit jeder Menge Bürokratie verbunden ist. Auch, wenn es darum geht, den Strom vom eigenen Hausdach ins Netz einzuspeisen. Vereinfacht das seit diesem Jahr geltende neue EEG solche Abläufe?

Grüner Wasserstoff aus ausgedienten Windrädern

In Nordfriesland produziert Ove Petersen grünen Wasserstoff mithilfe von ausgedienten Windrädern. Damit will er unter anderem Wasserstoffbusse im öffentlichen Nahverkehr betreiben. Eine Idee mit Zukunft, denn Wasserstoff ist beispielsweise als Speicher für überschüssigen Strom ein wichtiger Baustein für Deutschlands künftige Energieversorgung. In der Lausitz plant der Unternehmer den Bau von Deutschlands größtem Solarpark und will auch dort Wasserstoff herstellen. Davon soll vor allem die Region profitieren. Wird er Bürger*innen und Gemeinderat von seinem millionenschweren Plan überzeugen? Und wie bewertet er die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung, die die Produktion von Wasserstoff ins Ausland verlagern will?

Kampf gegen Stromtrassen

In Bayern kämpft Dörte Hamann gegen die ihrer Meinung nach überflüssigen Stromtrassen in der Region. Sie ist überzeugt, die vielen Milliarden wären sinnvoller in dezentral erzeugtem Strom investiert. Seien es Photovoltaikanlagen auf Hausdächern, Windräder oder eben mehr grüner Wasserstoff. Mit Protesten und Gerichtsprozessen versuchen sie und ihre Mitstreiter*innen den Bau zu stoppen. Doch verhindern sie nicht genau damit den notwendigen Umbau unserer Energiewirtschaft?

Quelle: SWR - Das Erste (ots)


Videos
Impfen (Symbolbild)
Sind die mRNA-Vakzine keine Impfstoffe?
Bild: Screenshot Bildzeitung
Fake News über Schockzahlen aus England und Wales
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte irin in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige