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"Tränen der Götter" - Mit ZDF-Reporter Dietmar Schumann entlang der Bernsteinküste

Archivmeldung vom 22.06.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.06.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Seit Jahrhunderten wird an den Stränden der Ostsee Bernstein gefunden. Schon im Mittelalter wurden in Königsberg und Danzig daraus kunstvolle Gegenstände und Schmuck gefertigt und in alle Welt verkauft.

Für seinen Film "Tränen der Götter", der am Dienstag, 26. Juni 2007, 20.15 Uhr, im ZDF zu sehen ist, war der Autor unterwegs entlang der Bernsteinroute.

Von Ribnitz-Damgarten, dem einstigen DDR-Zentrum der Bernsteinindustrie, fuhren Dietmar Schumann und Kameramann Frank Vieltorf 2000 Kilometer nach Osten. Über Usedom, das polnische Gdansk, die russische Enklave Kaliningrad sowie Nida und Karkle in Litauen führte ihre Tour bis nach Sankt Petersburg. Opulente Bilder zeigen die Schönheit dieser einzigartigen europäischen Kulturlandschaft.

Es sind vor allem die Geschichten der Menschen, denen Schumann an der Bernsteinküste begegnet, die im Mittelpunkt der Reisedokumentation stehen - Menschen, die mit dem Bernstein ihren Lebensunterhalt verdienen und von denen manche sogar damit reich geworden sind. Zum Beispiel die Modedesignerin Bozana Baticka in Gdansk oder der litauische "Bernsteinpapst" Kazimiras Mizgiras auf der Kurischen Nehrung. In Karkle, an der Küste Litauens, lernt das ZDF-Team den Bernsteinfischer Victor Ingiris kennen, der nach heftigen Stürmen aus Nordwest mit einem großen Kescher bewaffnet in die Brandung steigt, um die angeschwemmten "Tränen der Götter" aus dem Meer zu fischen, wie seine Vorfahren vor Jahrhunderten schon. Alexander Krylow aus Sankt Petersburg hat 20 Jahre lang am Wiederaufbau des von den Nazis gestohlenen Bernsteinzimmers im Schloss Zarskoje Selo gearbeitet. Heute betreibt er eine eigene Werkstatt in der Stadt an der Newa.

Wohin die SS damals das wertvolle Original-Bernsteinzimmer verschleppt hat, kann Dietmar Schumann in seinem Film nicht klären. Doch ein anderes, lange gehütetes Geheimnis kann er lüften: woher der Bernstein kam, der im VEB Ostseeschmuck in Ribnitz-Damgarten verarbeitet wurde. Es war nicht etwa Bernstein aus der Ostsee, sondern er stammte aus der Braunkohlengrube Goitzsche in Bitterfeld.

Quelle: Pressemitteilung ZDF

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