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"Mein Tod gehört mir: Streit um Patientenverfügung"

Archivmeldung vom 12.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch HB

Was zählen Patientenwille und Selbstbestimmung am Lebensende? Führt die Patientenverfügung zum frühzeitigen Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen? Lassen sich Fragen nach Leben und Tod in ein Gesetz fassen? Über diese Fragen diskutiert Moderator Thomas Leif unter dem Titel "Mein Tod gehört mir: Streit um Patientenverfügung" mit seinen Gästen am Montag, den 15. Juni 2009, vor Ort im Palais in der Kulturbrauerei in Berlin und ab 22.30 Uhr im SWR Fernsehen

Gäste sind: 

·Brigitte Zypries, SPD, Bundesjustizministerin, ·Norbert Geis, CSU, Bundestagsabgeordneter.

    Etwa 9 Millionen Deutsche haben eine Patientenverfügung, in der sie für den Fall einer schweren Erkrankung festlegen, wie sie therapiert werden möchten und wann die Behandlung gegebenenfalls abgebrochen werden soll. Was viele nicht wissen: Wenn nach Jahren schließlich der Behandlungsfall eintritt, entscheidet letztlich das Ermessen des Arztes. Seit langer Zeit streiten die unterschiedlichen, zum Teil fraktionsübergreifenden Lager im Bundstag über eine endgültige gesetzliche Lösung.

    In seiner Sitzung am 18. Juni will das Parlament in Berlin nun angeblich diese Rechtssicherheit schaffen. Umstritten ist nach wie vor die Frage, wie weit das Selbstbestimmungsrecht der Patienten gehen soll. SPD, FDP und GRÜNE treten mehrheitlich für eine nahezu uneingeschränkte Gültigkeit von Patientenverfügungen ein. Vertreter von  CDU und CSU sowie einige Abgeordnete anderer Fraktionen warnen dagegen vor einem Automatismus des Todes und fordern hohe Hürden für die Gültigkeit von Patientenverfügungen. Möglich ist allerdings, dass die parlamentarische Einigung am 18. Juni erneut und damit wohl endgültig scheitert.

Quelle: SWR Fernsehen

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