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Was läuft in Pflegeheimen schief?

Archivmeldung vom 20.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/ZDF"
Bild: "obs/ZDF"

Seit dem 1. Januar 2015 ist das Pflegestärkungsgesetz in Kraft, das für die alten Menschen in Heimen 20 000 zusätzliche Betreuungskräfte vorsieht. Kann das die Situation der pflegebedürftigen Heimbewohner entscheidend verbessern? Die "ZDFzoom"-Doku "Auf Kosten der Alten" zeigt am Mittwoch, 21. Januar 2015, 22.45 Uhr, was in Pflegeheimen schiefläuft, und prüft, ob die Altenheime selbst schon Pflegefälle sind. Autorin Valerie Henschel begegnet verzweifelten Pflegern, Heimleitern und Experten, die erklären, warum sich gute Pflege in Deutschland eigentlich nicht lohnt. Sie erfährt, dass Altenheimbewohner im Minutentakt abgerechnet werden, zeigt, wie auf Kosten der Alten Investoren profitieren und warum auch die groß angekündigte Pflegereform kaum etwas am Zustand der Altenheime verbessern wird.

Dennoch würde mehr als die Hälfte der Deutschen im Alter in ein Pflegeheim ziehen. Das ergab eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF. Mit 56 Prozent erklärt mehr als die Hälfte der Deutschen, dass sie dorthin gehen würde, wenn sie sich im Alter nicht mehr selbst versorgen könnte. Für 39 Prozent käme dies nicht in Frage (weiß nicht: 5 Prozent).

Während Männer und Frauen sich ganz ähnlich äußern - 57 Prozent der Männer und 54 Prozent der Frauen ziehen für sich später einen Umzug in ein Heim in Betracht - gibt es in den verschiedenen Altersgruppen durchaus unterschiedliche Ansichten. So stehen die 40- bis 49-Jährigen mit 63 Prozent einem Heimplatz im Alter etwas positiver gegenüber als die Gesamtheit, nur ein Drittel (33 Prozent) in dieser mittleren Altersgruppe wollten für sich keine Heimunterbringung. Die jüngsten Befragten, die unter 30-Jährigen, sind etwas distanzierter: 49 Prozent würden sich für ein Heim entscheiden, 43 Prozent nicht. Auch die älteste Befragtengruppe, die Ab-70-Jährigen, schließt mit 45 Prozent ein Alten- oder Pflegeheim für sich häufiger aus als die Befragten insgesamt. Dennoch würde auch hier mehr als die Hälfte (52 Prozent) in ein Pflegeheim ziehen.

Die größte Ablehnung erfährt die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung im Alter bei Frauen, die jünger als 35 Jahre sind. Für 53 Prozent dieser Gruppe steht dies nach eigener Angabe nicht zur Debatte, 41 Prozent gehen davon aus, sich in einem solchen Fall später für ein Pflegeheim zu entscheiden. Umgekehrt sagen mit 61 Prozent die meisten der gleichaltrigen Männer, dass sie in ein Alten- oder Pflegeheim gehen würden, wenn sie im Alter pflegebedürftig werden. Nur für 31 Prozent der Männer unter 35 Jahre käme das nicht in Frage.

Quelle: ZDF

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