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Bitcoin-Mining: US-Pools führen die Statistik an

Archivmeldung vom 27.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bitcoin
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Bild:pixabay

US-amerikanische und kanadische Bitcoin-Mining-Pools schürfen derzeit rund die Hälfte aller Bitcoins weltweit. Dies zeigen aktuelle Daten.

Das Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index (CBECI)-Projekt untersucht die Entwicklung bei den Bitcoin-Schürfern und publiziert immer wieder aktualisierte Karten. Bezüglich der Hashpower führen die Vereinigten Staaten von Amerika und deren Pools das globale Feld weiterhin an.

Laut der Schürf-Übersicht von chainbulletin.com befindet sich demnach eine große Konzentration der Hashrate des globalen Bitcoin-Netzwerks in den Vereinigten Staaten. Aktuell zeigen diese publizierten Daten, dass 66,22 Exahash pro Sekunde (EH/s) oder 35,4 Prozent der weltweiten Hashrate in den USA liegen, während 17,87 EH/s oder 9,55 Prozent im benachbarten Kanada zu finden sind. Auf Kanada und die Vereinigten Staaten entfallen damit insgesamt 44,95 Prozent oder fast die Hälfte der weltweiten Hash-Rate.

Zu den in den USA ansässigen Betreibern von Mining-Pools gehören Foundry USA, Antpool US, Binance USA, Btc.com, Viabtc US, Slushpool US, Poolin US, F2pool USA und SBI Crypto US. Die jüngsten Statistiken, die die Hashrate-Verteilung darstellen, verdeutlichen, dass die oben genannten Mining-Pools die größten Pools weltweit anführen. Die Daten veranschaulichen zudem, dass Foundry USA im letzten Monat mit 16,87 Prozent der Hashrate die Top-Position unter den Pools einnahm.

Nach der Monats-Statistik folgt demnach Antpool mit 659 gefundenen Blöcken oder 14,72 Prozent der BTC-Hashrate. F2pool fand laut den Daten im letzten Monat die gleiche Anzahl an Blöcken wie Antpool und beanspruchte ebenfalls 14,72 Prozent der globalen Netzwerk-Hashrate. Binance Pool belegte demnach im vergangenen Monat den vierten Platz mit 11,55 Prozent der Hashrate oder 517 gefundenen Blöcken. Der laut der Statistik fünftgrößte Mining-Pool in den letzten 30 Tagen war Poolin. Dieser konnte 511 Blöcke oder 11,42 Prozent der globalen Hashrate für sich verbuchen.

Allerdings setzen immer mehr Menschen weltweit auf durchwegs erprobte Programme wie jened von Pattern Trader, zumal sie dort sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren können. Immerhin erfordert das Mining von Bitcoin inzwischen Unmengen an Elektrizität und große Investitionen in die Rechenkapazität.

Wie funktioniert das Mining von Bitcoin?

Um erfolgreich einen Block hinzufügen zu können, müssen Bitcoin-Miner extrem komplexe mathematische Probleme lösen, die den Einsatz teurer Computer und enormer Strommengen erfordern. Die benötigte Computerhardware ist als anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASICs) bekannt und kann bis zu 10.000 Euro kosten. ASICs verbrauchen enorme Mengen an Strom, was von Umweltgruppen kritisiert wird und die Rentabilität der Miner einschränkt.

Wenn es einem Miner gelingt, einen Block erfolgreich zur Blockchain hinzuzufügen, erhält er 6,25 Bitcoins als Belohnung. Der Betrag wird etwa alle vier Jahre oder alle 210.000 Blöcke halbiert. Im Januar 2022 lag der Bitcoin-Kurs bei etwa 43.000 Dollar, so dass 6,25 Bitcoins fast 270.000 Dollar wert sind. Der Bitcoin-Kurs ist jedoch sehr volatil, was es für die Miner schwierig oder unmöglich macht, den Wert ihrer Zahlung zu kennen, wenn sie sie erhalten.

Ist Bitcoin-Mining profitabel? Das kommt darauf an. Selbst wenn Bitcoin-Miner erfolgreich sind, ist nicht klar, ob sich ihre Bemühungen aufgrund der hohen Vorlaufkosten für die Ausrüstung und der laufenden Stromkosten rentieren werden. Laut einem Bericht des Congressional Research Service aus dem Jahr 2019 kann der Strom für einen ASIC die gleiche Menge an Strom verbrauchen wie eine halbe Million PlayStation 3-Geräte.

Eine Möglichkeit, einen Teil der hohen Mining-Kosten zu teilen, besteht darin, sich einem Mining-Pool anzuschließen. Pools ermöglichen es Minern, Ressourcen zu teilen und mehr Kapazitäten zu schaffen, aber geteilte Ressourcen bedeuten geteilte Belohnungen, so dass die potenzielle Auszahlung geringer ist, wenn man über einen Pool arbeitet. Die Volatilität des Bitcoin-Kurses macht es außerdem schwierig, genau zu wissen, wie viel man für seine Arbeit bekommt.

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