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Was ist CFD Trading?

Archivmeldung vom 11.10.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: birgitH / pixelio.de
Bild: birgitH / pixelio.de

CFD ist eine Abkürzung und steht für „Contract For Difference“, zu Deutsch „Differenzkontrakt“. CFD Trading ermöglicht es sich bezüglich des Werts einer Ware zu positionieren, ohne dass man diese Ware in irgendeiner Form besitzt. Was das CFD Trading so einzigartig macht ist der Aspekt, dass man durch steigende, als auch fallende Kurse Profit erwirtschaften kann.

Im Rahmen dieses Artikels möchten wir Ihnen Folgendes erklären

  • Was CFDs sind und welche Vorteile/Risiken es dabei gibt
  • Was man unter der Hebelwirkung versteht und wie man sie in der Praxis einsetzt
  • Was CFDs so populär und interessant macht

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei einem CFD um einen Vertrag zwischen zwei Parteien in der die zukünftige Bewegung des Preises bzw. des Börsenkurses einer Ware festgelegt wird. Es gibt verschiedene Hauptmerkmale von CFDs, die das Trading besonders einzigartig und aufregend machen:

  • CFDs sind Derivate
  • CFDs können durch Hebelwirkungen beeinflusst werden
  • Man kann Gewinne und Verluste bei steigenden und fallenden Kursen erzielen
  • Es werden auf mehr als 1500 globalen Märkten CFDs angeboten, inklusive Indizes, Anteile, Währungen, Waren und Fonds.

Wer den Handel mit CFDs einmal ohne Risiko ausprobieren möchte, der hat in einem CFD Demokonto die Möglichkeit dazu.

CFDs sind Derivate

Das bedeutet, dass man das unterliegende Produkt nicht besitzt, sondern man lediglich darauf spekuliert, ob der Preis einer Ware steigen oder fallen wird.

Um das besser zu veranschaulichen, nehmen wir ein Beispiel zur Hand:

Investieren wir beispielsweise in Aktien einer Firma indem wir 10.000 Anteile um einen Preis von 10.000€ erwerben, dann beläuft sich der Stückpreis auf 1€ pro Stück, ohne dass man dabei jegliche Art von Brokergebühren berücksichtigt. Als Gegenzug für den Kauf bekommt man ein Aktienzertifikat, welches uns zum legalen und offiziellen Besitzer der Aktien und zum Anteilhaber macht. Anders ausgedrückt haben wir einen physischen Besitz, bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir diese Aktien möglichst mit Profit weiterverkaufen.

Bei CFDs besitzen wir hingegen keine Anteile, sondern spekulieren lediglich mit der Bewegung desselben Aktienkurses, der für Aktiengeschäfte wichtig ist.

CFDs sind durch Hebel beeinflussbar

Ein Hebel ermöglicht es mit einem Vielfachen des eigentlich eingesetzten Kapitals zu handeln.
Fachlich ausgedrückt: der Kapitalertrag kann in Relation zum Tradingvolumen gravierend größer sein, als bei anderen Formen des Tradings.

Beim CFD Trading benötigt man lediglich einen kleinen Prozentanteil des gesamten Handelswerts, um sich den Kursschwankungen eines größeren Aktienanteils auszusetzen. Nehmen wir unser vorher erwähntes Beispiel von 10.000 Anteile zu gesamt 10.000€ zur Hand, ohne Berücksichtigung jeglicher Gebühren. Ein Broker bietet uns einen 10:1 Hebel an. Dann bedeutet das, dass wir lediglich 1.000€ bzw. ein Zehntel des gesamten Werts aufwenden müssen, um dieselben Auswirkungen von Kursschwankungen zu erfahren, wie wenn wir mit 10.000 Anteilen, zum Preis von 10.000€ spekulieren würden. Sollte nun der Wert der Anteile um 10% steigen, dann wäre der Wert von 10.000€ auf 11.000€ gestiegen. Das käme bei 10.000 Anteilen einem Gewinn von 1.000€, also +10% gleich. Dank des Hebels bekommen wir in unserem Beispiel, obwohl wir lediglich 1.000 Anteile zu 1.000€ erworben haben, einen Gewinn von 1.000€, also einen Gewinn von 100%, weil unser Profit sich dank des Hebels so verhält, als ob wir mit 10.000 Anteilen spekuliert hätten.

Beim normalen Aktienhandel hätte man lediglich einen Profit von 10% erwirtschaftet, da es dort keine Hebel gibt. Das ist einzig und allein dem CFD Trading vorbehalten.

Wichtig ist allerdings, dass nicht nur der Profit vergrößert wird, sondern das auch für den Verlust gilt. Sollten die Kursschwankungen nicht zu Ihren Gunsten ausfallen, so kann der Verlust relativ schnell Ihr ursprünglich eingesetztes Tradingguthaben aufbrauchen. Deshalb ist es wichtig sich das Risiko immer vor Augen zu halten.

Sollten unsere beispielhaften Aktien von 10.000€ für 10.000 Stück um 10% fallen, erwirtschaftet man einen Verlust von 1.000€. Das kommt bei Einsatz eines 10:1 Hebels einem Verlust von -100% gleich und braucht somit die gesamte ursprüngliche Einlage auf. Bei einem normalen Aktienhandel und physischen Besitz von 10.000 Aktien zu 10.000€ handelt es sich lediglich um einen Verlust von -10%. Im Vergleich ist der Unterschied ziemlich drastisch.

Auf welchen Märkten werden CFDs akzeptiert und mit ihnen gehandelt?

CFDs werden auf über 1500 globalen Märkten und in verschiedensten Anlagenklassen angeboten, alle mit der Möglichkeit Hebel einzusetzen und auf steigende („Long“) oder sinkende („Short“) Kurse zu setzen inklusive:

  • Forex
  • Indizes
  • Anteile
  • Währungen
  • Waren

„Long“ und „Short“

Wenn man der Meinung ist ein Kurs wird steigen, dann ist es klug, wenn man auch auf einen steigenden Kurs setzt. Man entscheidet sich für „Long“ oder „Buy“, dadurch profitiert man bei steigendem Kurs.

Wenn man der Meinung ist, dass der Kurs fallen wird, dann sollte man auf fallende Kurse setzen. Man entscheidet sich für „Short“ oder „Sell“, dabei profitiert man bei fallenden Kursen.

Natürlich macht man einen Verlust, sollte der Kurs sich nicht so verhalten, wie man es prognostiziert hatte.
Sollten Sie der Meinung sein, dass sich Apple-Aktien beispielsweise im Kurs verschlechtern werden, dann wäre es günstig, dass Sie Apple CFDs erwerben und auf „Short“ setzen. Ihr Profit steigt mit jedem Prozent, mit dem der Kurs unter den Eröffnungskurs fällt. Sollte sich der Preis allerdings erhöhen, dann erleiden Sie einen Verlust, wenn Sie ursprünglich auf „Short“ getippt haben. Wie hoch der Gewinn oder Verlust ausfällt, hängt von der marktinternen Preisschwankung und dem Tradingvolumen ab.

Die Möglichkeit auf steigende und fallende Kurse zu setzen und Hebel zu gebrauchen macht das CFD Trading zu einer flexiblen und deshalb sehr populären Möglichkeit von kurzeitige Kursschwankungen in globalen Märkten zu profitieren.

Welcher der beste Broker zum Handel von CFDs ist, ist allerdings für jeden Trader individuell und richtet sich normalerweise nach dem jeweiligen Tradingstil.

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