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Arcadis-Baukostenindex: Genf, London und Kopenhagen sind die teuersten Städte

Archivmeldung vom 26.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Das Kopenhagener Rathaus am Rådhuspladsen
Das Kopenhagener Rathaus am Rådhuspladsen

Lizenz: CC BY 1.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mit besonders hohen Baukosten müssen Bauherren und Investoren in europäischen Großstädten rechnen - ganz oben auf der Liste stehen die Schweizer Metropole Genf, die britische Hauptstadt London sowie das dänische Kopenhagen. Die fünf günstigsten Städte befinden sich dagegen vor allem in Asien.

Das sind Ergebnisse des jährlichen Arcadis Construction Cost Index (ICC), für den das internationale Planungs- und Beratungsunternehmen 100 große Städte der Welt hinsichtlich ihrer Baukosten analysiert hat. Erst auf dem 15. Rang landet mit München die erste deutsche Stadt auf dem Index. Hier sind die Kosten für den Immobilienbau höher als u.a. in Paris. Frankfurt und Berlin liegen auf den Plätzen 34 und 35 und sind damit für Bauherren noch recht günstig.

Den vierten Platz belegt die norwegische Hauptstadt Oslo. Auch in Zürich ist es verhältnismäßig teuer, Immobilien zu bauen. Dahinter folgen erst die US-amerikanischen Metropolen New York (Rang 6) und San Francisco (Rang 7). Im vergangenen Jahr belegten sie Rang zwei und fünf des Index. Gründe für die im Vergleich etwas geringeren Baukosten sind unter anderem Rohstoffpreise und die Abwertung des US-Dollars.

Der Arcadis ICC-Index 2021 deckt 100 der größten Städte der Welt ab. Der Kostenvergleich wurde für zwanzig verschiedene Gebäudetypen entwickelt, basierend auf einer Erhebung der Baukosten, einer Überprüfung der Marktbedingungen und einer professionellen Beurteilung durch ein globales Expertenteam. In diesem Jahr haben die Experten die Abdeckung auf Städte wie Oslo, Wien, Nizza, Memphis, Ho-Chi-Minh-Stadt und Kiew ausgedehnt.

Die Pandemie und der Klimawandel prägen die Bauwirtschaft

Der ICC-Report vergleicht nicht nur die globalen Baukosten, sondern befasst sich auch weltweit mit der Branche und ihren Herausforderungen sowie den bemerkenswerten Veränderungen und Initiativen des vergangenen Jahres inmitten der Covid-19-Pandemie. Im Zuge der weltweit zunehmenden Impfquote blicken Experten verstärkt auf die Zeit nach der Corona-Krise. Regierungen bereiten sich darauf vor, verschiedene Initiativen zur Ankurbelung ihrer Volkswirtschaften zu starten. Diese schließen auch Investitionsausgaben für Infrastruktur ein.

"Die Maßnahmen und Konjunkturpakete zur Erholung der Wirtschaft von der Pandemie bieten der Bauindustrie die Möglichkeit, jetzt dauerhafte Veränderungen anzustoßen. Zum Beispiel in Bezug auf Produktivität, Integration und Nachhaltigkeit am Bau", sagt Martin Ritterbach, Managing Director Buildings bei Arcadis. "Eine Anlage in Immobilien muss nicht nur eine quantifizierbare Rendite erzielen, sondern auch hinsichtlich der CO2-Einsparung hohe Ziele erreichen, langfristig fehlt es mit CO2-Fressern dann auch an Profit. Mit den richtigen Investitionen vor allem in Sachen Nachhaltigkeit kann trotz der hohen Baukosten langfristig Wert geschaffen werden."

Das vergangene Jahr stand im Schatten der Pandemie und der Bekämpfung der globalen Gesundheitskrise. Weitere Aufgaben standen zwar kurzzeitig nicht im Fokus, sind aber weiterhin von Bedeutung. "Der Klimawandel ist noch immer eine große Herausforderung und das Baugewerbe verursacht viele CO2-Emissionen. Unsere Branche ist in der Pflicht, Nachhaltigkeit stärker in die Projektplanung einzubeziehen - aus sozialen wie aus wirtschaftlichen Gründen", ergänzt Ritterbach.

Übersicht der teuersten und günstigsten Städte

die 10 teuersten Städte für Bauherren die 10 günstigsten Städte für Bauherren

1. Genf

2. London

3. Kopenhagen

4. Oslo

5. Zürich

6. New York City

7. San Francisco

8. Hong Kong

9. Dublin

10. Macau

Die 10 günstigsten Städte für Bauherren

100. Bengaluru

99. New Delhi

98. Mumbay

97. Kuala Lumpur

96. Ho-Chi-Minh-Stadt

95. Wuhan

94. Chengdu

93. Nairobi

92. Johannesburg

91. Guanghzhou

Über die Studie:

Der "Arcadis International Construction Costs Comparison" ist ein in der Branche etablierter jährlicher Barometer zum relativen Vergleich globaler Baukosten. 2021 umfasst der Vergleich 100 Großstädte. Ergänzend zur vergleichenden Indexierung der Baukosten weltweit liefert der Report Markteinblicke, Experten-Statements und Empfehlungen für Bauherren und Investoren. Der Report enthält außerdem einen Fünf-Punkte-Projektabwicklungsplan, der Bauherren und deren Projektteams dabei unterstützt, die Optimierung von Bauprojekten zu steuern und die Qualität ihrer Umsetzung zu verbessern.

Quelle: ARCADIS Germany GmbH (ots)

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