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X-Akten: Marc Dutroux und seine Verbindungen nach Deutschland

Archivmeldung vom 25.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: plumbe / pixelio.de
Bild: plumbe / pixelio.de

In senen letzten Artikeln sprach der investigative Journalist "Oliver Nevermind" immer wieder die Verbindung des Dutroux-Netzwerkes nach Deutschland an. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse entschloss er sich die Nachforschungen diesbezüglich zu intensivieren und die X-Dossiers nach weiteren Hinweisen bezüglich Deutschland-Kontakten auszuwerten. Die Ergebnisse sind erschreckend!

Nevermind schreibt weiter: "Erschreckend deshalb, weil selbst ich nicht geglaubt hätte, dass die Verbindungen so eng sind.

Die Hinweise sind so zahlreich, dass es mir für‘s Erste nicht möglich ist, allzu konkret auf die einzelnen Sachverhalte einzugehen, daher eine stichpunktartige Aufzählung.

Zeugen sagten dies aus:

  • Kinder, die u.a. von Michel Nihoul missbraucht wurden, stammen evtl. aus einem deutschen Prostitutionsnetzwerk [1]
  • im Hinblick auf „Kinder und Orgien“ hat Michel Nihoul Beziehungen nach Deutschland [2]
  • es findet ein „Austausch von Kindern von Deutschland nach Frankreich“ statt [3]
  • in Rosenheim befindet sich ein SM Studio, in dem „Aktivitäten mit Kindern bis zum Tode (der Kinder) gehen können „[4]
  • die 12-jährige Elisabeth Brichet, die 1989 entführt wurde, wurde von Michel Nihoul „versehentlich“ getötet, sie war für ein Netzwerk in Hamburg bestimmt [5]
  • in Belgien entführte Kinder wurden nach Deutschland, Frankreich und in die Niederlande verbracht und einem Hamburger Prostitutionsnetzwerk zu geführt [6]
  • Mikahil Diakosta bezog offenkundig in Deutschland Arbeitslosengeld [7]
  • Diakosta stand mit der Betreiberin einer Bonner Videothek in Kontakt (Abnehmerin von Snuff Filmen und Kinderpornos?) [8]
  • Marc Dutroux beabsichtigte nach Deutschland einzureisen, sah aber davon ab, da er dort eine Geldstrafe offen hatte (welches Delikt hat er begangen?) [9]
  • bei einem Deutschland-Aufenthalt besuchte Diakosta das Eros Center (Bordell) in Köln („geschäftlich“ oder privat?) [10]
  • einige Personen, die in Belgien an Kindersex-Orgien teilnahmen, waren deutschsprachig [11]
  • in Richtung des belgischen Netzwerkes werden Drohungen durch deutsche Zuhälter (ehemalige Geschäftspartner oder Leute, in deren „Revier“ man eingedrungen ist?) ausgesprochen [12]
  • bei dem Dutroux-Komplizen Lelievre wurden Straßenkarten ausländischer Städte gefunden, die meisten dieser Städte liegen in Deutschland [13]
  • Diakosta unternahm eine Zeitlang regelmäßig zwei Mal die Woche eine Reise nach Deutschland [14]

Diakosta besaß einen Chevy Van, in dem Haare der Entführungsopfer An und Eefje gefunden wurden [17] , dieser Van wurde auch mehrfach in Ostend, in der Stadt, wo die beiden Mädchen entführt wurden, gesehen.

Diakosta sagte aus, er sei mit diesem Auto hauptsächlich in Deutschland, genauer gesagt Köln, unterwegs gewesen. Ein Informant sagte seinerzeit im Hinblick auf die Entführung von An und Eefje „sie mögen wohl in Deutschland, in Aachen oder Düsseldorf, sein“. Diakosta war kurz vor der Entführung in Düsseldorf unterwegs (Luftlinie Düsseldorf/Köln keine 40 km, sehr gut ausgebautes Autobahn/Straßennetz, Fahrtzeit ca. 30-40 Minuten). [15]

  • Regina Louf wurde von Benoit de Bonvoisin, einer der Anführer des Dutroux-Netzwerkes, zusammen mit einen Deutschen vergewaltigt [16]
  • in einem Verhör mit Diakosta werden Dating Anzeigen aus Deutschland erwähnt (wurde hier „Nachschub“ angeworben?) [18]
  • „Die Kinder wurden einem Hamburger (Prostitutions-)Netzwerk übergeben.“ „Bei der Entführung der Kinder wurde Mogadon (Schlafmittel) eingesetzt“ „Die (bereits) vermieteten Kinder wurden ebenfalls unter Drogen gesetzt“ [19]
  • Die entführten (und später getöteten) Kinder An und Eefje wurden mehrfach an der deutsch-tschechischen Grenze gesehen. [20]
  • Van G., ein Mitglied der satanistischen Sekte Abrasax, welche vom Dutroux-Netzwerk offensichtlich Menschen verschiedener Altersklassen kaufte, ist für den Handel mit Kindern von Thailand nach Belgien und Deutschland (Hamburg) verantwortlich [21]

Dazu kommt noch, dass bei Marc Dutroux und seinen engen Vertrauten immer wieder deutsche(s) Geld, Telefonkarten, Wörterbücher, Straßenkarten, Briefe und Dokumente gefunden wurde(n), außerdem lassen sich Telefonkontakte und Kontobewegungen belegen."

Zusammen mit dem Beitrag "Neue Erkenntnisse: Wurden die Dutroux-Opfer An und Eefje nach Deutschland verschleppt?" sind, laut der Aussage von Oliver Nevermind, die X-Dossiers im Hinblick auf Spuren nach Deutschland ausgewertet.

Nevermind hat ausschließlich die französischen Originalakten verwendet, in den Fußnoten hat er stets die Seitenzahl geschrieben, somit ist also alles mit einem Mausklick nachvollziehbar.

https://file.wikileaks.org/file/dutroux-dossier-summary-2005.pdf

[1] 802

[2] 899

[3] 1080

[4] 1031

[5] 1093

[6] 1081

[7] 120

[8] 120

[9] 892

[10] 855

[11] 407

[12] 807

[13] 21

[14] 851

[15] 858

[16] 468

[17] 861

[18] 854

[19] 934/ 1092

[20] 37/38

[21] 249

Quelle: Oliver Nevermind

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