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Dem Papst unterstehender EU-Innenkommissar und Grabesritter: So viele Einwanderer aus Afrika nach Europa umsiedeln wie möglich

Archivmeldung vom 29.08.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.08.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Grabesritter des Papstes und EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos
Grabesritter des Papstes und EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Großkreuz-Ritter des Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem und EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos drängt die europäischen Staaten dazu, deutlich mehr Flüchtlinge aus Afrika nach Europa umzusiedeln. "Wir haben eine rechtliche und eine moralische Pflicht, jenen Schutz zu bieten die ihn wirklich brauchen", heißt es in einem Brief an die Innenminister der Mitgliedstaaten, über den das "Handelsblatt" berichtet.

Die Regierungen sollten demnach bis Mitte September mitteilen, wie viele Menschen sie im kommenden Jahr aufzunehmen bereit seien - und dabei "so ehrgeizig wie möglich" sein, heißt es in dem vergangenen Freitag verschickten Schreiben. Es gelte nun, nicht mehr nur Einwanderer aus der Türkei und dem Nahen Osten umzusiedeln, sondern zunehmend auch aus Staaten wie Ägypten, Libyen, Niger oder dem Sudan. Für Avramopoulos ist die Eröffnung legaler Wege nach Europa ein zentrales Element, um die Umsiedlungskrise auf der zentralen Mittelmeerroute in den Griff zu bekommen. Das sogenannte "Resettlement" (engl. für Umsiedeln) war auch Thema beim Migrationsgipfel am Montag in Paris.

Hintergrund

Der Orden der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem (lateinisch Ordo Equestris Sancti Sepulcri Hierosolymitani, Ordenskürzel OESSH, auch als Grabesritter bekannt) ist neben dem Malteserorden einer von zwei Päpstlichen Ritterorden. Sein Wahlspruch ist: Deus lo vult („Gott will es“)

Der Orden ist ein im 19. Jahrhundert konstituierter römisch-katholischer Laienorden, der seine geschichtlichen Ursprünge in einer Laienvereinigung des 14. Jahrhunderts hat. 1868 wurde der mittelalterliche Ritterorden vom Heiligen Grab durch Papst Pius IX. neu organisiert und konstituiert. Aufgabe des Ordens ist es seitdem, die Katholische Kirche im Heiligen Land zu fördern und durch weltweite Aktivitäten zu unterstützen.

Von allen geistlichen Ritterorden der katholischen Kirche ist der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem demnach der jüngste päpstliche Ritterorden. Er steht aufgrund historischer, rechtlicher und geistiger Bande direkt unter dem Schutz des Heiligen Stuhls und ist eine juristische Person des kanonischen Rechts gemäß Bestätigung durch Papst Pius XII. vom 14. September 1949 und Papst Johannes XXIII. vom 8. Dezember 1962 sowie Papst Paul VI. vom 19. Juli 1977sowie eine juristische Person des Vatikanstaates – aufgrund einer Bestätigung durch Papst Johannes Paul II. vom 1. Februar 1996 – und dadurch eine päpstlich anerkannte Gemeinschaft katholischer Laien und Priester.

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem genießt die gleiche unmittelbare Anerkennung wie der Malteserorden. Beide sind die einzig vom Heiligen Stuhl anerkannten Ritterorden der katholischen Kirche, die zudem in einem besonderen Souveränitätsverhältnis zum Heiligen Stuhl stehen.[3] [4] Beide Orden haben ihren Ursprung nicht einer päpstlichen Stiftung zu verdanken, allerdings ist der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem kein Orden im Sinne des CIC.

Quelle: dts Nachrichtenagentur / André Ott

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