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Ein WHO-Mitarbeiter auf den Philipinen unter dem Verdacht des Kindesmissbrauchs verhaftet

Archivmeldung vom 12.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch HB

Ein australischer Arzt, welcher für die World Health Organization (WHO) arbeitet, wurde auf den Philipinen verhaftet. Wie die örtliche Polizei heute mitteilte, wirft man ihm Missbrauch eines 12-jährigen Jungen vor.

Der Verdächtigte 47 Jahre alte Arzt Marcus H. wurde am letzten Freitag mit dem Kind in seinem Privatwagen, den er im Finanzbezirk von Manila geparkt hatte, auf frischer Tat ertappt. Dies teilte Chef-Inspektorin Grace Lumawag, Leiterin der Abteilung Kriminalermittlung,  der Nachrichtenagentur Xinhua mit.

Die Polizei obersvierte den Verdächtigen drei Tage lang, bevor sie am letzten Freitag zuschlug. Zusammen mit dem Australier wurde ein bekannter Zuhälter verhaftet, gab Lumawag weiter bekannt.

Die beiden Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft, ihnen wird Kindesmissbrauch und Förderung der Prostitution vorgeworfen, der Junge ist in Obhut des Jugendamtes.

Col. Teresa Ann-Cid, leitende Ermittlerin in diesem Fall, sagte, die Polizei hat ihre Untersuchungen abgeschlossen und den Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, welche in Kürze Anklage gegen die beiden Beschuldigten erheben werde. Laut den Gesetzen der Philipinen kann Kindesmissbrauch mit lebenslanger Haft bestraft werden.

Das Büro der WHO in Manila bestätigte in einem Statement, das der Beschuldigte Dr. Marcus H. ein Angestellter der WHO sei, kommentierte die Angelgenheit jedoch nicht weiter, da der Fall "das private Leben eines WHO Mitarbeiters betreffe". "Ohne eine Vorverurteilung zu treffen - die WHO verurteilt Kindesmissbrauch aufs Schärfste und wird die Behörden in ihren Ermittlungen unterstützen," heißt es im Statement weiter.

Der Beschuldigte Arzt arbeitet als Programmentwickler für die WHO und ist seit sieben Jahren auf den Philipinen stationiert. Zwischenzeitlich teilte die australische Botschaft in Manila mit, sie würde den Verdächtigen wie jeden Staatsbürger konsularisch unterstützen, ohne nähere Details bekannt zu geben

Quelle: Xinhua

 


   

 

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