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Grandt: „Helmut Kohl sollte als Kriegsverbrecher angeklagt werden!“

Archivmeldung vom 18.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Giftgas : 155-mm-Senfgasgranaten der US-Armee
Giftgas : 155-mm-Senfgasgranaten der US-Armee

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In den Medien ist Giftgas gerade wenn es um Assad und Putin geht sehr präsent, jedoch ist Deutschland, wie der Journalist Dr. Michael Grandt schreibt, bei dem Thema ebenfalls ganz vorne mit dabei. So ist in seinem heutigen Artikel zu lesen: "Die Kohl-Regierung gehört wegen Beihilfe zum Völkermord angeklagt, denn sie machte Saddam Husseins Giftgas-Genozid an den Kurden erst möglich… "

Weiter heißt es: "Giftgas und chemische Kampfmittel. Deutschland ist hier ganz vorn mit dabei:
Grundstein für die chemisch-industrielle Kriegsführung legten Bayer, BASF und Hoechst mit der Massenproduktion von Giftgasen im Ersten Weltkrieg. Vor allem mit Chlorgas, Phosgen und Senfgas. Das Zyklon B der BASF-Tochter Degesch tötete in den Gaskammern der Nationalsozialisten.

Die nächste Generation der chemischen Kampfmittel, die wesentlich tödlicheren Nervengase, z. B. Tabun und Sarin – wurden von der IG Farben ebenfalls in Deutschland entwickelt, genauso wie das VX-Gas, das noch einmal etwa um das 10-fache tödlicher ist als Sarin.

Der größte Giftgas-Mord der Geschichte

Der irakische Diktator Saddam Hussein führte einen gnadenlosen Kampf gegen die Kurden im Nordirak. Das tat er nicht einfach nur so. Seine Begründung: Die Kurden wollten sein Regime stürzen und einen unabhängigen Kurden-Staat im Irak gründen.

Saddams Vernichtungsfeldzug gipfelte in der „Al-Anfal-Kampagne“ 1987/88, in dessen Zuge 4.000 kurdische Städte und Dörfer dem Erdboden gleichgemacht wurden. Nach Schätzungen kamen dabei über 100.000 Menschen ums Leben.

Höhepunkt war der Giftgas-Angriff auf Halabja im März 1988, bei dem bis zu 5.000 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder starben. Tausende wurden verletzt. Die Spätfolgen: Krebs, Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit.
Das Halabja-Massaker war der größte Giftgas-Mord an Zivilisten aller Zeiten.

Deutsche Konzerne als Handlanger

Es waren in erster Linie auch deutsche Konzerne, die Saddam Hussein halfen, eine moderne Giftgasanlage in der irakischen Wüste und Fabriken zur Produktion von wichtigen Ausgangsstoffen für Giftgase zu bauen.
„Helmut Kohl sollte als Kriegsverbrecher angeklagt werden!“

Der Biochemiker Jakob Reimann, Betreiber des Blogs „JusticeNow!“ forderte jetzt in einem Interview mit NeoPresse:  „Genauso müssen aber auch die Verantwortlichen der Kohl-Regierung – der Kanzler selbst – als Kriegsverbrecher in Den Haag angeklagt werden. Denn sie machten Saddams Giftgas-Genozid an den Kurden erst möglich. Beihilfe zum Völkermord, strafbar nach Art. 3 der UN-Völkermordskonvention.“
Reimanns Forderung kommt nicht von ungefähr…"

Der vollständige Artikel kann hier weitergelesen werden: http://www.michaelgrandt.de/helmut-kohl-sollte-als-kriegsverbrecher-angeklagt-werden/