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Morgenbriefing des russischen Verteidigungsministeriums zum Sondereinsatz in der Ukraine: Ölraffinerien und Treibstofflager sowie Munitionsdepots getroffen

Archivmeldung vom 25.04.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.04.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bestätigte Angriffe auf Traktionsunterwerke der ukrainischen Eisenbahn "Ukrsalisnyzja" laut Angaben derselbigen. Bild: RT DE
Bestätigte Angriffe auf Traktionsunterwerke der ukrainischen Eisenbahn "Ukrsalisnyzja" laut Angaben derselbigen. Bild: RT DE

Die russischen Streitkräfte setzen ihre Militärische Sonderoperation in der Ukraine fort. Hierbei liegt der Augenmerk erneut, wie schon in der Anfangszeit des Einsatzes, auf der Treibstoff- und Munitionsversorgung sowie den Aufmarschgebieten des Gegners. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "An jüngsten Entwicklungen hatte das russische Verteidigungsministerium am Morgen des 25. April 2022 Folgendes zu vermelden:

Hochpräzise Langstreckenwaffen haben am nördlichen Stadtrand von Krementschuk die Treibstoffproduktionsanlagen einer Ölraffinerie sowie Lagereinrichtungen mit Erdölprodukten zerstört, aus denen Militärfahrzeuge der ukrainischen Truppen versorgt wurden.

In der Nacht wurden sechs ukrainische Militärobjekte mit Luft-Boden-Präzisionsraketen getroffen. Dazu gehörten drei Stützpunkte und Aufmarschgebiete von Truppen und Militärfahrzeugen sowie drei Munitionsdepots in den Bezirken Barwenkowo und Nowaja Dmitrowka in der Region Charkow.

Operativ-taktische Flugverbände und Einheiten der Heeresfliegerei der russischen Luft- und Weltraumkräfte haben 56 ukrainische Militäreinrichtungen getroffen. Darunter befanden sich: zwei Gefechtsstände, 53 Aufmarschgebiete der ukrainischen Truppen und Militärfahrzeuge sowie ein Treibstofflager in der Nähe des Dorfes Nowaja Dmitrowka. Bis zu 160 Truppen sowie 23 gepanzerte Fahrzeuge, Artilleriegeschütze und Fahrzeuge wurden dabei neutralisiert.

Die russischen Raketentruppen haben in der Nacht 19 Angriffe durchgeführt. Zerstört wurden dabei: vier Kommandoposten der Nationalisten, darunter der 81. unabhängigen Luftlandebrigade und der 110. Landwehrbrigade, sowie drei Munitionslager. Außerdem getroffen wurden 21 Aufmarschgebiete der ukrainischen Truppen und Militärfahrzeuge. Über 240 Mann an Militärpersonal nebst 28 gepanzerten Fahrzeugen, Artilleriegeschützen und Fahrzeuge wurden neutralisiert.

Russische Artillerieeinheiten haben tagsüber 967 Feueraufträge ausgeführt. Getroffen wurden dabei 33 Gefechtsstände, 929 Hilfsstützpunkte, Aufmarschgebiete der ukrainischen Truppen und Militärfahrzeuge sowie fünf Depots mit Raketen- und Artilleriewaffen und dazugehöriger Munition.

Die russische Luftabwehr schoss 13 unbemannte ukrainische Luftfahrzeuge in der Nähe der Ortschaften Meschurino, Balakleja, Borodojarkoje und Newskoje in der Region Charkow sowie Wysokoje und Tschernobajewka in der Region Cherson ab. Darüber hinaus schoss ein Boden-Luft-Raketensystem vom Typ Pantsir-S eine ballistische Gefechtsfeldrakete des Typs Totschka-U und 18 Raketen eines Mehrfachraketenwerfers der ukrainischen Streitkräfte über Tschernobajewka ab.

Seit Beginn des militärischen Sondereinsatzes der russischen Streitkräfte in der Ukraine wurden insgesamt 141 Flugzeuge, 110 Hubschrauber, 566 unbemannte Luftfahrzeuge, 265 Boden-Luft-Raketensysteme, 2.526 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 283 Mehrfachraketenwerfer, 1.096 Feldartilleriegeschütze und Mörser sowie 2.362 militärische Sonderfahrzeuge zerstört.

Zwei ukrainische Drohnen in Grenzregion Kursk eingedrungen und abgeschossen – keine Opfer, keine Zerstörungen

Die russische Luftabwehr hat zwei ukrainische Drohnen abgeschossen, die sich dem Dorf Borowskoje (Bezirk Rylski) in der Region Kursk genähert hatten. Dies gab der Gouverneur der Region Roman Starovoit am Montag auf seinem Telegram-Kanal bekannt

"Heute um 4.15 Uhr schossen russische Luftabwehreinheiten im Dorf Borowskoje, Bezirk Rylski, zwei ukrainische Drohnen ab. Todesopfer, Verletzte und Zerstörungen gab es nicht. Die Situation ist vollständig unter Kontrolle".

Die Typen des Kriegsgerätes wurden bislang nicht angegeben – weder der unbemannten Fluggeräte noch der Flugabwehrsysteme, die sie vom Himmel geholt haben.

Borowskoje ist ein Vorort des Kursker Bezirkszentrums Rylsk, das etwa 40 Kilometer von der Grenze zur ukrainischen Region Sumy entfernt liegt.

Augenmerk auf Fernlogistik des Gegners: Russische Streitkräfte beschießen ukrainische Bahnumspannwerke

Die Volumen zumindest an zugesagten militärischen Hilfen aus dem Westen an die Ukraine nehmen zu. Dies dürfte ein wichtiger Grund dafür sein, dass das russische Militär nun auch die Kapazitäten des Landes im Bereich der schweren Fernlogistik angreift – sind diese doch für den Transport einer Vielzahl der gelieferten oder noch zu liefernden Systeme (vor allem derer mit Kettenantrieb wie etwa Panzer oder Panzerhaubitzen) in die Gebiete der Kampfhandlungen notwendig. Es geht um Standorte der ukrainischen Eisenbahn Ukrsalisnyzja:  

Laut einem Bericht des staatlichen Konzerns wurden in der Nacht vom 24. auf den 25. April auf der Strecke Kasatin-Schmerinka-Fastow drei Traktionswandlerwerke in den Regionen Winniza und Kiew getroffen. Die folgenden Wandlerwerke wurden ausgeschaltet:

In der Winniza-Region:

Das Traktionsunterwerk TPS 110/27,5/10 kV "Podolskaja-Tupikowa" an den Koordinaten 49.032752, 28.071473.

Das Traktionsunterwerk 110/27,5/10 "Kasatin-2" an den Koordinaten 49.762179, 28.778676.

In der Kiewer Region:

Das Traktionsunterwerk TPS 110/27,5 kV "Fastow" (ETschE-8), ein Unterstützungsunterwerk an den Koordinaten 50.068231, 29.932703

Eine starke Explosion auf dem Gelände des Traktionswandlerwerks an der Eisenbahnstation "Krasnoje" vermeldete der Vorsitzende der regionalen Verwaltung Lwow Maxim Kosizki. Eine kurze Videoaufnahme des resultierten Brandes macht im Netz die Runde.

Daneben meldete der Gouverneur der Region Rowno, Vitali Kowal, die Vernichtung zweier Schienenwegknoten in seinem Verantwortungsgebiet – russische Raketen haben sie getroffen, so der Gouverneur. Bereits bekannt sind außerdem Angriffe auf ähnliche Schienenwegknoten in den Regionen Winniza und Schitomir."

Quelle: RT DE

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