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Assad ruft EU zur Schaffung von Voraussetzungen für Heimkehr von Flüchtlingen auf

Archivmeldung vom 12.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Baschar al-Assad (2010)
Baschar al-Assad (2010)

Foto: alsead alsori
Lizenz: CC-BY-3.0-br
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat EU-Länder aufgerufen, Voraussetzungen für die Heimkehr syrischer Flüchtlinge zu schaffen. „Ich appelliere an europäische Regierungen, die zur Emigration dieser Menschen beigetragen hatten, Hilfe bei der Heimführung von Flüchtlingen zu leisten“, sagte Assad am Freitag in einem Interview der Agentur AFP.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" berichtet weiter: "Zudem warf er westlichen Regierungen vor, Terroristen in Syrien Vorschub geleistet und Syrien mit Embargo belegt zu haben.

Verhandlungen unter Teilnahme der syrischen Regierung und Vertretern der Opposition über die Beilegung der Krise im Land hatten am 29. Januar in Genf begonnen. Am 3. Februar kündigte UN-Syrienbeauftragter Staffan de Mistura eine Pause an. Die Gespräche dürften am 25. Februar fortgesetzt werden.

Assad bestreitet Kriegsverbrechen in Syrien

Der syrische Präsident Baschar al-Assad weist UN-Vorwürfe von Kriegsverbrechen zurück.

Die UN-Institute stünden unter dem Einfluss westlicher Mächte und ihre Berichte seien meistens politisiert und beweislos, sagte Assad in einem Exklusivinterview für die Nachrichtenagentur AFP. Deshalb habe er weder vor Drohungen dieser noch vor Anschuldigungen Angst.

In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen islamistische Terrormilizen gegenüber, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören. Die mächtigsten davon sind Daesh (Islamischer Staat, IS) und die al-Nusra-Front, die in den vergangenen Jahren weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

Paris sollte seine „destruktive Politik“ ändern – Assad

Frankreich, das die Extremisten unterstützt, soll seine „destruktive Politik“ ändern, erklärte Syriens Präsident Baschar al-Assad am Freitag in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP.

„Es ist die Pflicht Frankreichs, seine auf die Unterstützung des Terrorismus gerichtete Politik zu revidieren“, betonte er.

Zuvor hatte Paris mehrmals erklärt, eines der Themen der Verhandlungen über die Beilegung des Syrien-Konflikts solle der Machtwechsel in diesem Land sein. Die französische Führung macht Assad für die Krise in Syrien verantwortlich. Seit Beginn des blutigen Konflikts im März 2011 kamen in dem arabischen Land nach UN-Angaben rund 220.000 Menschen ums Leben.

Assad sieht Gefahr einer saudisch-türkischen Intervention in Syrien

Der syrische Präsident Baschar al-Assad sieht die Gefahr, dass die Türkei und Saudi-Arabien mit Bodentruppen in Syrien intervenieren.

Im Interview für die Nachrichtenagentur AFP erklärte sich Assad zu Friedensgesprächen bereit, kündigte jedoch einen weiteren Kampf gegen den Terrorismus an.

„Seit Beginn der Krise glauben wir daran, dass Verhandlungen nötig sind“. Verhandlungen würden jedoch nicht bedeuten, das Damaskus seinen Kampf gegen den Terrorismus aufgeben würde."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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