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In diesen Ländern ist die Christenverfolgung am schlimmsten

Archivmeldung vom 04.01.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Open Doors Deutschland e.V.
Open Doors Deutschland e.V.

Ob in Asien, der arabischen Welt oder in Afrika: Die Situation für Christen hat sich zunehmend dort verschlechtert, wo auch der islamische Extremismus zugenommen hat. Zu dieser Einschätzung kommt das überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors, das heute seinen Weltverfolgungsindex 2012 veröffentlichte. Zum zehnten Mal in Folge führt das abgeschottete Nordkorea auf Platz 1 die Rangliste der 50 Staaten an, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Die weiteren neun vorderen Plätze belegen allesamt islamisch geprägte Staaten. Insgesamt sind drei Viertel der Länder des WVI - 38 Staaten - islamisch geprägt.

Afghanistan rückt vor auf Platz 2. Ebenso kletterte Saudi-Arabien einen Rang nach oben auf Platz 3. Auch in den Ländern des "arabischen Frühling" wird sich aller Voraussicht nach die Lage für Christen nicht verbessern: So hat sich nach dem Ende der Herrschaft von Diktator Mubarak die Lage für Christen in Ägypten (Platz 15) sogar verschlechtert. Mehrere Kirchen wurden angegriffen, Islamisten machen Stimmung gegen Christen. Ägypten ist die Heimat von etwa drei Viertel aller Christen des Nahen Ostens. Rund 100 Millionen Christen werden weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt, schätzt Open Doors. Jedes Jahr bewertet das Werk die Religionsfreiheit für Christen in 50 Ländern anhand eigener Befragungen vor Ort, von Berichten über Übergriffe und Experteneinschätzungen.

Hier werden Christen am stärksten verfolgt

Platz 1 Nordkorea

Platz 2 Afghanistan

Platz 3 Saudi-Arabien

Platz 4 Somalia

Platz 5 Iran

Platz 6 Malediven

Platz 7 Usbekistan

Platz 8 Jemen

Platz 9 Irak

Platz 10 Pakistan

Aus Wissen erwächst Handeln

"Es ist ein trauriger Trend, dass sich die Verfolgung von Christen verschlimmert hat", erklärt Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland. Hinter jeder Statistik stünden unzählige Einzelschicksale, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Es genüge nicht, lediglich zur Kenntnis zu nehmen, wo die Christenverfolgung am stärksten ist. Die Betroffenen bräuchten dringend Unterstützung. Gegen das Vergessen von Millionen verfolgter Christen ruft Open Doors daher auf, verfolgte Christen zu unterstützen und das Gebet für sie zu einem "wesentlichen Thema" in Gottesdiensten zu machen.

Auch wenn sich die Verfolgung von Christen weltweit verschärft habe, so Rode weiter, gebe es auch Mut machende Nachrichten. Gerade inmitten von Bedrängnis etwa im Iran entstünden viele neue christliche Hausgemeinden aus ehemaligen Muslimen. Gefangene Christen etwa in China und Eritrea berichteten von neuem Mut, selbst gegenüber Mitgefangenen und Wärtern ihren Glauben zu bezeugen. Und in Nordkorea nehme die Zahl der Christen, die sich heimlich treffen, trotz massiver Verfolgung zu.

Alle Platzierungen und den ausführlichen Bericht zum Weltverfolgungsindex 2012 unter www.weltverfolgungsindex.de

Quelle: Open Doors Deutschland e.V. (ots)

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