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Russland zweifelt an Legitimität der ukrainischen Übergangsregierung

Archivmeldung vom 24.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Olexandr Turtschynow
Olexandr Turtschynow

Foto: ВО Свобода
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Russland hat die Legitimität der ukrainischen Übergangsregierung in angezweifelt. "Einige unserer westlichen Partner halten sie für legitim", sagte er russische Ministerpräsident Dmitri Medwedjew am Montag der russischen Nachrichtenagentur Interfax. "Ich weiß nicht, welche Verfassung sie gelesen haben, aber es erscheint mir als eine Verirrung, für rechtmäßig zu halten, was in Wahrheit das Ergebnis einer bewaffneten Revolte ist."

Man wisse nicht, mit wem man in der Ukraine verhandeln sollte. "Falls sich Leute, die in schwarzen Masken und mit Kalaschnikow-Sturmgewehren durch Kiew schlendern, als Regierung bezeichnen, so wird die Arbeit mit einem solchen Kabinett sehr schwierig sein", so Medwedjew. Es bestehe eine ernsthafte Bedrohung der russischen Interessen.

Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch war am Samstag des Amtes enthoben worden. Am Sonntag war der neue Chef des ukrainischen Parlaments, Alexander Turtschinow, von den Abgeordneten zum Übergangspräsidenten bestimmt worden. Janukowitsch befindet sich seit seiner Absetzung auf der Flucht. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen "Massenmords an friedlichen Zivilisten" erlassen.

Ukraine: Neue Regierung lässt nach Janukowitsch fahnden

Die neue Regierung der Ukraine lässt nach dem ehemaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch fahnden. Das teilte der kommissarische Innenminister des Landes, Arsen Awakow, am Montag mit. Demnach werde Janukowitsch wegen "Massenmordes an friedlichen Bürgern" per Haftbefehl gesucht. Der Aufenthaltsort von Janukowitsch, der am Samstag seines Amtes enthoben worden war, ist derzeit nicht bekannt.

Der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow hatte sich am Sonntag für eine Annäherung seines Landes an die Europäische Union ausgesprochen. Gleichzeitig blieben die Beziehungen zu Russland wichtig und müssten auf eine gleichberechtigte Grundlage gestellt werden, sagte Turtschinow in einer Rede an die Nation.

Ukrainischer Übergangspräsident für Annäherung an EU

Der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow hat sich für eine Annäherung seines Landes an die Europäische Union ausgesprochen. Gleichzeitig blieben die Beziehungen zu Russland wichtig und müssten auf eine gleichberechtigte Grundlage gestellt werden, so Turtschinow am Sonntag in einer Ansprache an die Nation. Darüber hinaus müsse die Wirtschaft der Ukraine stabilisiert werden. Turtschinow war am Sonntagvormittag von den Abgeordneten des ukrainischen Parlaments zum Übergangspräsidenten bestimmt worden, nachdem Viktor Janukowitsch am Samstag seines Amtes enthoben worden war. Zuvor hatte es in der Ukraine wochenlang Proteste gegen den Europakurs des Landes gegeben. Die Ukraine hatte im November ein Assoziierungsabkommen mit der EU kurzfristig abgesagt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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