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Podoljakas Wochenrückblick: Heftige Kämpfe im Donbass, Tschassow Jar unter Feuer

Archivmeldung vom 05.12.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Screenshot RT DE / Eigenes Werk
Bild: Screenshot RT DE / Eigenes Werk

Nachdem die Berichterstattung sich in den letzten Wochen aus bekannten Gründen auf das Gebiet Cherson konzentriert hat, verlagert sich das Kampfgeschehen nun wieder stärker auf die Region nördlich von Donezk. Die russischen und alliierten Kräfte können auch hier nur in harten Kämpfen jede einzelne Ortschaft erobern. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Die Tendenz, dass aktive Kampfhandlungen im Ukraine-Krieg – natürlich mit Ausnahme der Lenkflugkörperangriffe gegen die Infrastruktur – sich auf den Frontabschnitt Donbass konzentrieren, genauer, auf Artjomowsk und umzu, setzte sich über die vergangene Kalenderwoche 48 vom 28. November bis zum 04. Dezember 2022 fort: Neuerdings stehen ukrainische Stellungen ganz bis nach Tschassow Jar, dem Logistikknoten der ukrainischen Garnison in Artjomowsk, unter Artilleriebeschuss – nachdem das russische Militärunternehmen Wagner-Gruppe die auf dominanten Anhöhen gelegene Ortschaft Kurdjumowka eingenommen hat. Der Fortschritt der russischen Truppen in diesem Bereich ist zwar langsam, aber unterbittlich, stellt Juri Podoljaka fest.

Im Handelskrieg des Westens gegen Russland, der auf dem Erdölmarkt geführt wird, scheint Moskau sich Verbündete im Nahen Osten gesichert zu haben – allen diplomatischen Bemühungen Washingtons zum Trotz.

Juri Podoljaka ist ein ukrainischer politischer Blogger (auf YouTube hatte sein Kanal vor der Löschung durch die Verwaltung der Plattform 2,6 Millionen Abonnenten) und Journalist aus Sumy (er wohnt seit dem Jahr 2014 im russischen Sewastopol), dessen Einsichten im Zeitraum um den Beginn der Intervention in den russischen Medien zunehmend gefragter wurden. Seine Analyseausgaben warten mit nur wenigen Zahlen auf – dafür vermittelt er durch Arbeit mit Karten aber ein gutes Verständnis vom räumlichen Umfang der jeweiligen Entwicklungen und bietet dann und wann kurzfristige Prognosen.An Quellen bemüht Podoljaka einerseits offen zugängliche Daten: Dies sind Meldungen von Augenzeugen in den sozialen Medien sowie Meldungen des russischen, aber auch des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Andererseits gibt er Insiderquellen an: Neben solchen in den Volksmilizen und Sicherheitsorganen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk seien dies solche in den ukrainischen Sicherheits- und Regierungsbehörden, die er aufgrund alter Beziehungen aus der Zeit als ukrainischer Journalist noch zu unterhalten erklärt. Um es mit dem aktuellen Jargon der Aufklärungsdienste auszudrücken, ist Juri Podoljaka also vornehmlich ein OSINT-Analyst."

Quelle: RT DE

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