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Startschuss für größtes Marinemanöver des Jahres in der Ostsee

Archivmeldung vom 14.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

2000 Marinesoldaten aus 13 Nationen üben ab Freitag, 16. Oktober, zwei Wochen lang in der Kieler und Mecklenburger Bucht. Zwischen Eckernförde und Rügen trainieren unter dem Namen "Northern Coasts" 40 Schiffe und Boote sowie sieben Helikopter und fünf Überwachungsflugzeuge in der Ostsee.

Auf dem Plan stehen Szenarien, wie sie in weltweiten Kriseneinsätzen vorkommen können - zum Beispiel die Abwehr von terroristischen Angriffen, Embargomaßnahmen, Konvoischutz, Evakuierungsoperationen oder humanitären Hilfeleistungen. Das Hauptziel ist dabei die Verbesserung der multinationalen Zusammenarbeit. Diese Übung findet nach 2007 und 2008 zum dritten Mal statt. Sie ist das größte Manöver des Jahres in der Ostsee und endet am 29. Oktober.

Komplexes Szenario

Ein Jahr lang wurde diese komplexe Übung im Marinehauptquartier in Glücksburg vorbereitet. "Northern Coasts" legt den Schwerpunkt auf Einsätze in küstennahen Gewässern. Im Kern steht die Festigung und Weiterentwicklung gemeinsamer Verfahrensweisen für zukünftige multinationale Krisenoperationen. Um möglichst realitätsnah üben zu können, erstellte das Flottenkommando ein Szenario mit einem Konflikt zwischen den zwei fiktiven Staaten "Amberland" und "Beachland". Das Drehbuch ist dabei an aktuelle weltweite Kriseneinsätze angelehnt, wie zum Beispiel vor dem Libanon oder am Horn von Afrika. So werden auch zivile Handelsschiffe in das Manöver integriert. Die vielfältigen Herausforderungen und simulierten Bedrohungen werden durch die Übungsleitung in Glücksburg gesteuert.

2000 Soldaten aus 13 Nationen

Die Multinationalität des Manövers steht im Vordergrund. So hat der deutsche Admiral Georg von Maltzan die Gesamtführung inne, die Schiffe im Übungsgebiet werden durch einen schwedischen und einen niederländischen Offizier befehligt. Lettland, Dänemark, Finnland, Litauen, Belgien, Niederlande, Frankreich und Schweden beteiligen sich mit Schiffen und Booten an dem Manöver. Von der britischen Marine kommen drei Hubschrauber um in den zwei Wochen von einer deutschen Fregatte aus zu starten. Erstmals beteiligen sich die Vereinigten Staaten von Amerika mit einem Überwachungsflugzeug. Polen und Estland unterstützen mit Personal. Von der Deutschen Marine nehmen insgesamt 12 Schiffe und Boote teil. Mit dabei die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" als Führungsschiff, der Einsatzgruppenversorger "Frankfurt am Main", zwei Minenjagdboote, drei Schnellboote, zwei Uboote sowie Spezialkräfte. Um den reibungslosen Ablauf des zivilen Schiffverkehrs zu gewährleisten, sind extra zwei Koordinierungsstellen in Kiel und auf Bornholm eingerichtet.

Kiel als Ausgangspunkt

Am Freitag, 16. Oktober, versammeln sich fast alle Teilnehmer im Marinestützpunkt Kiel. Neben letzten Einsatzbesprechungen und Vorbereitungen findet auch der direkte Informationsaustausch unter den Besatzungen statt. In einem Pressegespräch steht die Manöverleitung und die Verbandsführung für Fragen zur Verfügung. Am Montag, 19. Oktober, begeben sich dann die Schiffe mit ihren Besatzungen in das Übungsgebiet. Hier bietet sich eine entsprechende Foto- und Filmmöglichkeit, wenn die verschiedenen Schiffe und Boote aus der Förde auslaufen. Ebenfalls in Kiel wird die logistische Basis für das gesamte Manöver eingerichtet.

Quelle: Marine

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