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Fake News sollten Amtsenthebungsverfahren von Präsident Trump provozieren

Archivmeldung vom 01.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: MIKI Yoshihito, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: MIKI Yoshihito, on Flickr CC BY-SA 2.0

Während in den USA in dieser Woche ein Medienskandal die Leute beschäftigte, hörte man darüber im deutschen Mainstream kaum etwas. Liegt es vielleicht daran, dass das Thema nicht zum Trump-Bashing geeignet ist, sondern es sich dabei ganz im Gegenteil um einen klaren Punktsieg für ihn handelt. Wie sich nämlich herausstellte, wurden die Aussagen von Cohen im Zusammenhang mit der "Russland-Affäre" und über ein dadurch mögliches Amtsenthebungsverfahren von Präsident Trump als "Fake News" entlarvt.

Carl Bernstein, 2007
Carl Bernstein, 2007

Foto: Larry D. Moore
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Hauptquelle dieser Berichte ist CNN (Cable News Network), einer der drei größten Sender in Nord-Amerika, der augenscheinlich beschlossen hat alles, was Präsident Trump schaden könnte, zu verbreiten und seine vielen Erfolge zu ignorieren.

Was war passiert?

In der vergangenen Woche wurde von CNN eine Geschichte veröffentlicht, worin behauptet wurde, daß im Jahr 2016 der damalige Kandidat Trump ein Treffen mit einem Russischen Agenten im Trump Tower gehabt habe. Als Quelle zitiert man Michael Cohen, damaliger Anwalt für Donald Trump. CNN behauptete, daß Cohen das Treffen für Kandidat Trump organisiert hatte. Endlich ein Beweis für eine Zusammenarbeit zwischen Trump und dem Kreml. Dieser Bericht wurde von hunderten vielleicht sogar tausenden Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern weltweit scheinbar ungeprüft aufgenommen und als Wahrheit verbreitet, insbesondere weil Carl Bernstein, ein Journalist, der an Watergate beteiligt war, seinen Namen daruntergeschrieben hatte.

Nun ist über Nacht ans Licht gekommen, daß Cohen keine solche Behauptung geäußert hat und erklärt, daß er kein Wissen über solch ein Treffen im Voraus hatte. Die ganze Geschichte wurde von CNN frei erfunden!

Das Treffen fand tatsächlich statt. Kandidat Trump wurde aber nicht darüber informiert, daß ein Agent für Russland dabei sein wird und letzterer wurde ohne Einladung einfach mitgebracht. Das Treffen hat den Geschmack einer Falle von Obama & Co. Organisiert, um Trump zu diskreditieren.

In den USA hat allein CNN die Geschichte noch nicht zurückgezogen und, trotz der widersprüchlichen Äußerung von Cohen, behaupten sie weiter, daß die Geschichte wahr sei.

Dies hat zum Neuaufflammen von Spekulationen geführt, daß Carl Bernstein an einer vom Kartell organisierten „Beseitigung“ vom damaligen Präsidenten Nixon teilgenommen hat.

Solche Medien soll man laut Trump nicht mehr lesen

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch via Kurznachrichtendienst Twitter erklärt, welche Mediengeschichten man nicht mehr lesen sollte.

„Tatsache ist, dass viele anonyme Quellen überhaupt nicht existieren, sie sind eine von Fake News erfundene Fiktion.  Schauen Sie sich CNN an, der zu einer Lügenpresse geworden ist. Sie wurden auf frischer Tat ertappt!“, twitterte Trump. „Wenn Sie eine anonyme Quelle sehen, hören Sie auf, die Geschichte zu lesen“, schrieb er weiter.

Der Rechtsvertreter von Trumps ehemaligem Anwalt Michael Cohen , Lanny Davis, hatte zuvor erklärt, er sei einer der anonymen Quellen für einen CNN-Bericht gewesen, in dem es sich um  Cohens  Aussagebereitschaft bei einer Anhörung im Senat zu den Russland-Ermittlungen gehandelt habe.

Der US-Präsident wusste nach Angaben des Senders CNN von dem Plan seines Sohnes Donald Trump Jr., sich mit der russischen Anwältin Natalia Weselnitskaja zu treffen. Trump dementierte dies allerdings.

Davis sagte später in einem Interview für die „Washington Post”, er könne nicht mit Sicherheit sagen, ob der Präsident solche Informationen damals gehabt habe.

„Ich hätte mich klarer ausdrücken müssen, dass ich nicht unabhängig bestätigen kann, was passiert ist. Ich bedauere meinen Fehler“, zitiert die Zeitung den Anwalt.

US-Medien hatten im Juli 2017 berichtet, dass sich der Präsidentensohn im Juni 2016 mit der russischen Anwältin Natalia Weselnitskaja getroffen habe. Vor dem Treffen sei Trump jr. in einer E-Mail versprochen worden, belastende Informationen über Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton vorzulegen. Die beiden bestätigten, dass ihr Treffen stattgefunden hatte. Für Trump Jr. stellte sich damals schnell heraus, dass die Russin keine Informationen über Clinton hatte. Weselnitskaja selbst sagte laut Medien, dass sie über keine Materialien oder Dokumente bezüglich der Rivalin von Donald Trump verfügt habe."

Quelle: ExtremNews / Sputnik (Deutschland)

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