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Ukraine: Wenn tausende Nazis plötzlich gut sind und vom Westen gefördert werden

Archivmeldung vom 02.03.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Brüder im Geiste westlicher Eliten: Nazi-Kämpfer mit Hakenkreuz- Wolfsangel- und NATO-Flagge Bild: UM / Eigenes Werk
Brüder im Geiste westlicher Eliten: Nazi-Kämpfer mit Hakenkreuz- Wolfsangel- und NATO-Flagge Bild: UM / Eigenes Werk

Während bei uns der Kampf gegen Hitler immer intensiver ausgetragen wird, je länger er und sein Drittes Reich nicht mehr existent sind, und hier hinter jedem Busch mittlerweile wieder ein „Nazi“ lauert, legt man medial den Schalter sofort wieder von „Antifaschismus“ auf Faschismus um, wenn es gilt, amerikanische Interessen in der Ukraine zu verfolgen. Und sei es mit bekennenden Neonazis und Faschisten. Dies berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf diverse Medienberichte.

Weiter berichtet das Magazin: "Im folgenden Beitrag wollen wir aufzeigen, dass es keineswegs nur wenige Nazispinner, wie bei uns, sind, die in der Ukraine ihr Unwesen treiben, sondern handfeste und zahlenmäßig nicht unbedeutende Faschisten, die dort schon seit Jahren auf die russische Bevölkerung losgelassen werden.

Wie diese Verbrecher bei uns kleingeredet werden, wollen wir anhand eines Beispiels zeigen, dass das man in der österreichischen „Kronenzeitung“ vom Samstag vorfand.  Dort beschreibt verniedlichend der Kolumnist Kurt Seinitz die Gefahr. Das Elaborat dieses Propagandisten liest sich dann so:

„Der Kremlchef will nun zu einer “Entnazifizierung“ schreiten. Wo? Nein, nicht im Kreml, sondern der der Ukraine, wo ‚Faschisten an der Macht sind.‘ […] So wie in jeder Demokratie treibt leider auch in der Ukraine Nazi-Abschaum sein Unwesen. Dessen Aufbauschung durch die Kremlpropaganda verfehlt sicher nicht die Wirkung bei vielen Russen, die Naziopfer in ihrer Familiengeschichte haben. So hofft Putin die Leute bei der Stange halten zu können.“

Sehen wir uns an, ob Putin wirklich „aufbauscht“, oder ob die dortigen Nazis wirklich so „wie in jeder Demokratie“, also bei uns, sind.

Von Maidan zu „Asow“ – gegen pro-russische Separatisten

Im Zuge der Euromaidan-Proteste gründete sich 2014 das inzwischen berüchtigte „Asow“-Regiment – ein rechtsextremes Freiwilligenbataillon, das im Ukraine-Konflikt gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes kämpfte. Mit Erfolg: Durch wichtige Siege wie in der östlichen Hafenstadt Mariupol machte sich das Regiment schnell einen Namen. Inzwischen gehört „Asow“ ganz offiziell der Nationalgarde der Ukraine an und ist dem Innenministerium unterstellt. Hinzu kommt die 2016 gegründete politische Partei „Nationalkorps“ sowie die Bürgerwehr „Nationalmiliz“, als deren Nachfolger „Centuria“ gilt (siehe belltower.news). Obwohl das „Nationalkorps“ theoretisch den Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen Straßenkriminalität helfen will, haben Mitglieder sich in der Praxis auch Straßenschlachten mit der Polizei geliefert oder Politiker eingeschüchtert (siehe BBC und Reuters), berichtet belltower.news.

NS-Symbole und SS-Runen

Mitglieder des Asow-Regiments tragen NS-Symbole und SS-Runen, auf Fotos zeigen sie den Hitlergruß. Ihr Abzeichen bestand bis 2015 aus einer „schwarzen Sonne“ und Wolfsangel, danach nur mehr Wolfsangel.

1942:

und 2022

Hier weitere Fotodokumente aus der „liberalen, westlichen Ukraine“:

 

ZDF ignoriert SS-Symbole in Beitrag zu ukrainischen Kämpfern

In das unrühmliche Verhalten gegenüber den Nazi-Trupps in der Ukraine zählt auch ein Beitrag des deutschen Staatssenders ZDF aus dem Jahr 2014, über die „heroischen“ Kämpfer der Ukraine. Zu sehen ist eine kurze Videosequenz, die den Helm eines der Asow-Soldaten zeigt. Darauf zu sehen sind die Symbole der SS sowie ein Hakekreuz. Kommentiert wird das freilch nicht, geschweige denn skandalisiert:

Mittlerweile erlaubt sogar Facebook, dass auf der Plattform für die Paramilitärs von Asow geworben und gepostet werden darf. Damit ist Neonazi-Propaganda offiziell erlaubt, sofern sie US-Interessen zugute kommt."

Quelle: Unser Mitteleuropa

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